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Sandra Redmann: Intakte Feuchtgebiete nutzen Mensch, Natur und Landwirtschaft
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 16 – 02.02.2026Sandra Redmann Intakte Feuchtgebiete nutzen Mensch, Natur und Landwirtschaft Anlässlich des heute stattfindenden UNESCO-Welttag der Feuchtgebiete kommentiert die umwelt- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sandra Redmann:„Trocknet heiße Luft des Bauernverbandes die schleswig-holsteinischen Feuchtgebiete aus? Feuchtgebiete wie Moore, Auen und Feuchtwiesen sind unverzichtbar für den Natur- und Klimaschutz in Schleswig-Holstein. Sie speichern Wasser, schützen vor Hochwasser, sichern Biodiversität und sind damit eine zentrale Lebensgrundlage – für Mensch, Natur und Landwirtschaft gleichermaßen. Mit der europäischen Wiederherstellungsverordnung wird erstmals konsequent anerkannt, dass reiner Schutz nicht mehr ausreicht. Natur, die über Jahrzehnte geschädigt oder zerstört wurde, muss wiederhergestellt werden. Genau darin liegt der Durchbruch dieser Verordnung – und genau deshalb ist sie so wichtig. Eine intakte Natur ist kein Selbstzweck. Sie ist Erholungsraum, ein entscheidender Standortfaktor für den Tourismus und die Grundlage einer widerstandsfähigen, zukunftsfähigen Landwirtschaft. Wer diese Zusammenhänge ignoriert oder kleinredet, gefährdet den ländlichen Raum. Umso problematischer sind die ideologischen Drohungen, die zuletzt von der Spitze des Bauernverbandes Schleswig-Holstein geäußert wurden. Kampfansagen, man gäbe keinen Hektar mehr her, ersetzen keine fachliche Auseinandersetzung und tragen nicht zu Lösungen bei. Notwendig sind belastbare Daten, klare Fakten und ein ernsthafter Wille, Naturschutz und landwirtschaftliche Nutzung gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Wiederherstellungsverordnung muss jetzt entschlossen, faktenbasiert und gemeinsam mit den Akteuren vor Ort umgesetzt werden. Wer diesen Prozess blockiert, verspielt Chancen – für den Natur- und Klimaschutz ebenso wie für die Zukunft der Landwirtschaft selbst.“ 1