Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Niclas Dürbrook: Schleswig-Holstein steht im Stau
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 18 – 05.02.2026Niclas Dürbrook Schleswig-Holstein steht im Stau Zur aktuellen Berichterstattung über die ADAC-Staubilanz für 2025 erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Niclas Dürbrook:„Die Stau-Zahlen für 2025 sind erschreckend. Im vergangenen Jahr ist die Zeit, die Menschen in Schleswig- Holstein im Stau verbracht haben, um 50 Prozent gestiegen – ein trauriger Spitzenwert im Bundesvergleich. Staus kosten nicht nur Nerven und Lebenszeit, sondern auch bares Geld, insbesondere für die Logistikbranche. Schwerpunkte bleiben die Autobahnen in Richtung Hamburg. Ich erwarte, dass die Landesregierung gegenüber dem Bund deutlich mehr Druck für ein intelligentes und besser koordiniertes Baustellenmanagement macht. Mit Blick auf die hohe Staubelastung wird der öffentliche Personennahverkehr noch einmal wichtiger. Das gilt insbesondere für die Strecke Flensburg–Kiel–Hamburg als Alternative zur chronisch überlasteten A7. Leider sind die Zustände auf der Schiene derzeit kaum besser: Ausfälle und Verspätungen gehören hier fast schon zum Alltag. Anders als bei den Autobahnen trägt für den Schienenpersonennahverkehr jedoch allein die Landesregierung die Verantwortung. Hier erwarte ich, dass die Probleme endlich entschlossen angegangen werden und Pendlerinnen und Pendler sich wieder auf einen verlässlichen Verkehr verlassen können. In den kommenden Jahren kommen auf die Autofahrerinnen und Autofahrer im Land – auch dank des Sondervermögens des Bundes – viele zusätzliche Baustellen zu. Das ist notwendig, um den Sanierungsstau aufzulösen. Umso mehr ist die Landesregierung in der Pflicht, diese Maßnahmen klug zu planen und möglichst störungsfrei umzusetzen. Beispiele wie die B76 zwischen Plön und Kiel mit der geplanten gleichzeitigen Sperrung von Bundesstraße und Schienenverbindung zeigen, wie groß die Defizite bei der Koordinierung sind. Gleiches gilt für die drohende Sperrung der Eiderbrücke in Tönning, bei der sich nun rächt, dass eine Sanierung oder ein Ersatzbau nicht frühzeitig im Zuge der Arbeiten an der B5 mitgedacht wurde.“ 1