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19.02.26 , 11:34 Uhr
SPD

Serpil Midyatli: Arbeitnehmende verdienen Respekt und gute Arbeitsbedingungen – die berufliche Bildung muss gestärkt werden

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de
PRESSEMITTEILUNG 36 – 19.02.2026
Serpil Midyatli Arbeitnehmende verdienen Respekt und gute Arbeitsbedingungen – die berufliche Bildung muss gestärkt werden Zum Fachkräftemonitor erklärt die Fraktionsvorsitzende der SPD, Serpil Midyatli:
„Der Fachkräftemonitor zeigt: Der Fachkräftemangel im Land ist weiterhin dramatisch. Für diese ernsten und nachvollziehbaren Einblicke danke ich der IHK. Denn viele Unternehmen machen einen guten Job. Die Lage ist in den Regionen und Branchen unterschiedlich ausgeprägt. Der Monitor zeigt, dass die Landesregierung viel Arbeit vor sich hat. Die Fachkräftelücke ist riesig. Kaum ein anderes Thema wird bei Unternehmensbesuchen so intensiv angesprochen wie dieses. Schon jetzt fehlen 55.000 Fachkräfte.
Aber die Günther-Regierung hat nicht geliefert. Das Welcome-Center bleibt weiterhin hinter den Erwartungen zurück – es braucht neben einem zügigen Ausbau auch eine „Vor-Ort-Präsenz“, also eine Regionalisierung, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor Ort besser zu unterstützen. Darüber hinaus bräuchte es eine drastische Beschleunigung der Prozesse im Bereich der Anerkennung von Abschlüssen und mehr Maßnahmen für Zuwanderung und vor allem einen Rahmen für gute Arbeitsbedingungen. Was es definitiv nicht braucht sind ein Kaputtsparen der Integrationskurse oder die Gängelung von Arbeitnehmer:innen. Wer von Lifestyle-Teilzeit spricht und hart erkämpfte Rechte infrage stellt, hat jedenfalls nicht den notwendigen Respekt vor der Leistung, die Menschen im ganzen Land täglich bringen. Die CDU muss aufhören Arbeitnehmer:innen zu Bittsteller:innen zu machen. Die Günther- Regierung muss vor allem den Bildungsabbau endlich stoppen. Wer Bildung stärkt, gerade auch die beruflichen Schulen tut auch etwas gegen den Fachkräftemangel. Die Günther-Regierung muss den Irrweg beenden und endlich aufwachen. Ein Tariftreuegesetz wäre eine andere Maßnahme. Der Fachkräftemonitor kann dafür ein guter Anlass sein. Auch wenn der Wirtschaftsminister heute die Lage wieder schöngeredet hat.“



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