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25.02.26 , 12:36 Uhr
B 90/Grüne

Ulrike Täck zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes

Presseinformation Nr. 26.046 25.02.2026
Gas- und Ölheizungen verheizen den eigenen Geldbeutel Zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes durch CDU und SPD sagt die energiepolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ulrike Täck:
„CDU und SPD im Bund führen die Menschen mit ihrem neuen Heizungsgesetz in die Irre. Es soll nun Gebäudemodernisierungsgesetz heißen. Das Wort Modernisierung ist eine Taktik der Täuschung, denn fossile Heizungen sind nicht modern. Weiter neue Gas- und Ölheizungen einzubauen, ist eine Kostenfalle für die Bürger*innen und für unsere Volkswirtschaft. Die Klimaziele können mit Öl- und Gasheizungen nicht erreicht werden, ohne dass es unbezahlbar teuer wird. CO2-Preise und Gasnetzentgelte sorgen dafür, dass fossile Heizungen nicht nur das Klima zerstören und die Luft verpesten, sondern mittelfristig auch den eigenen Geldbeutel. Die Grüngasquote ist unseriös: Wasserstoff und Biomethan werden in der Industrie, für Spitzenlast und Flugverkehr gebraucht. Damit zu heizen, bedeutet Geld zu verheizen. Es wäre nicht nur viel zu teuer, wir müssten auch halb Deutschland in riesige tote Maiswüsten verwandeln, um genügend Biogas zu produzieren. Letztlich hilft die GEG-Reform nur den Erdgaskonzernen und Donald Trump, von dessen LNG wir so länger abhängig bleiben. Wärmepumpen sind die günstigste Form zu heizen, auch wenn Ministerin Katherina Reiche in den Medien mit der Behauptung, Wärmepumpen seien zu teuer, versucht, diese madig zu machen. Es muss dabeibleiben: Neue Heizungen nur mit 65 Prozent erneuerbarer Energie. Die Zukunft gehört der Wärmepumpe und grünen Wärmenetzen.“
*** Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel T 0431 988 1503 M 0172 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de sh-gruene-fraktion.de

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