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Anne Riecke zu TOP 28 "Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein"
26.02.2026 | BildungAnne Riecke zu TOP 28 "Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein" In ihrer Rede zu TOP 28 (Leitfaden zur Umsetzung der Jugendbeteiligung in Schleswig-Holstein) erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anne Riecke:„Die Stärkung von Jugendbeteiligung ist eine wichtige Aufgabe. Wer früh lernt, Verantwortung zu übernehmen, wer erlebt, dass die eigene Stimme zählt, der entwickelt Vertrauen in demokratische Prozesse. Gerade in Zeiten, in denen politische Debatten rauer werden, in denen sich Diskussionen in Soziale Medien verlagern und Polarisierung zunimmt, ist es umso wichtiger, dass junge Menschen reale Räume der Mitwirkung erleben.Das Engagement der jungen Menschen verdient Respekt. Es ist nicht selbstverständlich, dass sie neben Schule, Ausbildung oder Studium Zeit investieren, um sich kommunalpolitisch einzubringen. Insofern ist es ausdrücklich zu begrüßen, dass wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Jugendbeiräte und Jugendparlamente und auch das Ehrenamt besser unterstützt werden können. Demokratie muss konkret erfahrbar sein – in der Gemeindevertretung, im Jugendbeirat, in schulischen Gremien oder in Projekten vor Ort. Und viele Jugendliche in Schleswig-Holstein übernehmen ja bereits Verantwortung. Sie engagieren sich ehrenamtlich, bringen Ideen ein, organisieren Projekte und vertreten die Interessen ihrer Altersgruppe. Sie beraten die Gemeinde- oder Stadtvertretung in Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen. Das reicht von Freizeitflächen, Sport- und Jugendangeboten, Schulwegen bis hin zur Digitalisierung in Jugendzentren. Sie bringen Themen aktiv auf die Agenda, indem sie Beteiligungsformate organisieren oder Rückmeldungen aus Schulen, Vereinen und Treffpunkten einsammeln und in die Kommunalpolitik zurückspiegeln. Dieses Engagement verdient Anerkennung und verlässliche Rahmenbedingungen.Es ist aus unserer Sicht besonders wichtig zu überlegen, wie wir vor allem das Ehrenamt stärken können. Wir erleben leider, dass wir Schwierigkeiten haben, ehrenamtliche Stellen zu besetzen und passenden Nachwuchs in vielen Organisationen zu finden. Von daher ist der Gedankte richtig, dass wir uns überlegen, wie wir ehrenamtliche Tätigkeiten schon in den Schulen thematisieren. Als Beispiel kann man hier das Internat Louisenlund nennen, wo das Ehrenamt, beispielweise bei THW und Feuerwehr, eine feste Verankerung hat und zentraler Teil des pädagogischen Konzeptes ist. Diesen Gedanken weiter in unsere Schulen zu tragen, würde helfen, dem Ehrenamt weitere Anerkennung zu geben. Wer Zeit investiert, Verantwortung übernimmt und sich für das Gemeinwohl einsetzt, leistet einen Beitrag für unsere Gesellschaft. Diese Leistung sichtbar zu machen, ist ein wichtiges Signal. Anerkennung kann Motivation stärken, ohne den freiwilligen Charakter infrage zu stellen. Es ist daher richtig, wenn wir in diese Richtung aktiv werden. Wir unterstützen daher die Anträge in dieser Sache.“Sperrfrist Redebeginn!Es gilt das gesprochene Wort. Anne Riecke Sprecherin für Bildung, Kultur, Landwirtschaft, Fischerei, Jagd, Verbraucherschutz, Religion, Minderheiten, Umwelt, Klimaschutz Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de