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Serpil Midyatli: Keine Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein!
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 40 – 27.02.2026Serpil Midyatli Keine Sekundärmigrationszentren in Schleswig-Holstein! Zur bevorstehenden Umsetzung der Reform des GEAS erklärt die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Serpil Midyatli:„Die Umsetzung der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) ist eine große Aufgabe für unser Land. Sie stellt einen schwierigen Kompromiss auf europäischer Ebene dar. Die meisten Änderungen stimmen mich nach wie vor traurig. Es ist nicht richtig, die Geflüchteten zu bekämpfen. Ich würde mir wünschen, der gleiche Einsatz würde der Bekämpfung von Fluchtursachen gelten.Ich freue mich aber, dass Geflüchtete künftig früher arbeiten dürfen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um Migration nicht nur zu verwalten, sondern Integration zu gestalten. Wer Integration will, muss Perspektiven schaffen. Wer letztere ernst nimmt, darf keine Strukturen schaffen, die Menschen über lange Zeit in Wartestrukturen festhalten. Und es braucht Verlässlichkeit: Wer hier arbeitet, muss auch die Möglichkeit bekommen, bleiben zu dürfen.Schleswig-Holstein muss auch weiterhin ein Land bleiben, das seine Spielräume im Sinne einer möglichst humanen Flüchtlingspolitik nutzt. Umso mehr kommt es deshalb jetzt auf die konkrete Umsetzung auch hier bei uns an. Natürlich tragen dafür Integrationsministerin Toure und Ministerpräsident Günther am Ende die politische Verantwortung. Zwei zentrale Forderungen an die Landesregierung lauten: Keine Sekundärmigrationszentren einzurichten, sondern im Umgang mit Menschen, die aus Krieg, Not, Elend oder aufgrund politischer Verfolgung zu uns flüchten, so human wie möglich zu bleiben. Menschlichkeit hat Vorrang! Zweitens: Der Regelschulzugang muss durch das Land gewährleistet werden. Noch vor zwei Jahren hatte die Landesregierung keinen Überblick über die Beschulung geflüchteter Kinder. Mir ist wichtig, dass sich das spätestens jetzt ändert!“ 1