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Heiner Garg zu TOP 26 "Kindergesundheit schützen: Verkauf von Energy-Drinks"
27.02.2026 | GesundheitHeiner Garg zu TOP 26 "Kindergesundheit schützen: Verkauf von Energy-Drinks" In seiner Rede zu TOP 26 (Kindergesundheit schützen: Verkauf von Energy-Drinks und Werbung für gesundheitsschädigende Produkte für Kinder einschränken) erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und gesundheitspolitische Sprecher, Heiner Garg: „Wie so häufig inspiriert mich der Kollege Balke mit seinen Beiträgen ganz besonders, insbesondere, wenn ich nach einem richtigen Einstieg in die Rede suche. Was meine ich damit? Der Kollege Balke hat den großen Teil seiner Rede darauf verwendet, über die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen zu sprechen. Das ist vollkommen richtig. Im Übrigen teilen wir alles, was bisher fachlich über Energy-Drinks gesagt wurde, was sie beinhalten oder was sie auslösen. Da gibt es überhaupt keinen Streit in dieser Sache.Das Problem, das wir mit Ihrem Antrag haben, ist auch nicht, dass man sich grundsätzlich für eine Einschränkung des Verkaufs von Energy-Drinks, also für ein Mindestalter, einsetzen kann. Das ist überhaupt nicht das Problem. Das Problem, das wir mit Ihrem Antrag haben, ist der Punkt drei, nämlich junge Menschen für die Zukunft fit zu machen, eigene Konsumentenentscheidungen zu treffen, weil man sie stark macht, weil man ihnen Gesundheitskompetenz vermitteln will. Das schieben Sie an den Bund. Jetzt will ich mal ein kleines Zitat von Peter Hauk, dem Minister für Ernährung, ländliche Räume und Verbraucherschutz, während des so häufig erwähnten CDU- Bundesparteitags, der mich auch sehr inspiriert hat, zum Besten geben: ‚Und lieber Kollege Günther, ich schätze dich ja sehr, aber man muss halt auch als Landesregierung Geld in die Hand nehmen für eine entsprechende Ernährung bereits in den Kitas, in den Schulen. Das ist das Geheimnis, um Kinder vorzubereiten, um sie mit den allgegenwärtigen Themen zu beschäftigen.‘ Jetzt weiß ich ja, dass dieser Minister letztes Jahr den ‚Dinosaurier des Jahres 2025‘ für seine Umwelt- und Landwirtschaftspolitik bekommen hat. Aber ich finde, für dies Aussage gebührt ihm wirklich Applaus. Das ist nämlich das Kernproblem.Und deswegen finde ich, Birte Pauls hat ja einen vermittelnden Vorschlag gemacht. Ich finde, wir sollten uns diesem anschließen. Ich mache Ihnen auch den Vorschlag, lassen Sie uns im Ausschuss nicht wochenlang, auch nicht monatelang, lassen Sie uns versuchen, gemeinsam einen Antrag zu machen mit dem, was Sie wollen und dem was wir vorschlagen. Ich glaube, daran soll es nicht scheitern. Lassen Sie mich einen Satz noch zur Zuckersteuer sagen. Wir haben uns ja, als wir dieses Thema hier debattiert haben, dankenswerterweise sehr intensiv mit der Frage, was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Abgabe und einer Steuer, auseinandergesetzt. Ich will noch mal sagen: Ich werbe ausdrücklich noch einmal dafür, eine zweckgebundene Abgabe auf den Weg zu bringen, damit wir das Aufkommen eins zu eins in Prävention stecken können. Da können auch die Gesundheitsfachkräfte an der Schule, die Birte Pauls immer wieder gefordert hat, finanziert werden. Ich finde, das Thema Kindergesundheit wäre es wert, dass wir eine gemeinsame Anstrengung unternehmen. Insofern assistieren wir Ihnen gerne.Lassen Sie uns im Ausschuss versuchen, das gemeinsam zusammenzubringen. Wenn es in einer Sitzung nicht klappt, können Sie das nächste Mal immer noch Ihr Ding ganz alleine durchziehen. Ich glaube, wir könnten das hier aus Schleswig-Holstein hinbekommen. Sperrfrist Redebeginn!Es gilt das gesprochene Wort. Heiner Garg Sprecher für Soziales, Gesundheit, Familie, Kita, Jugend, Senioren, Sucht, Europa Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de