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03.03.26 , 13:35 Uhr
B 90/Grüne

Uta Röpcke und Oliver Brandt zur Studie zur Rolle der Finanzbehörden im Nationalsozialismus

Presseinformation Nr. 26.068 03.03.2026

Studie zur Rolle der Finanzbehörden im Nationalsozialismus: gelebte Erinnerungskultur Zur Rolle der schleswig-holsteinischen Finanzbehörden zur Zeit des Nationalsozialismus sagt der finanzpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Brandt:
„Mit der heute veröffentlichten Studie, die der Landtag einstimmig beauftragt hat, bekennt sich das Finanzministerium zur historischen Verantwortung der Finanzverwaltung im Nationalsozialismus. Die Dokumentation zur Rolle der schleswig- holsteinischen Finanzbehörden beim Holocaust ist auch und gerade 80 Jahre nach Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft relevant. Daher ist es wichtig, dass auch dieses Kapitel des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein aufgearbeitet wird.“
Die kulturpolitische Sprecherin Uta Röpcke ergänzt:
„Die heute veröffentlichte Studie wirft einen scharfen Blick auf einen kleinen Ausschnitt staatlichen Handelns, das den Holocaust erst möglich gemacht hat. Es ist gut, dass die Ergebnisse der Studie nun der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und zukünftig in die Ausbildung von Steueranwärter*innen und in Programme der politischen Bildung einfließen werden. Eine so gelebte Erinnerungskultur ist für unser Land von großer Bedeutung, weil wir erst so aus der Vergangenheit lernen und politische Schlüsse ziehen können.“
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Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
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