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12.03.26 , 11:00 Uhr
CDU

Birte Glißmann: Schleswig-Holstein ist sicher - zusätzliches Personal und Ausstattung, neue Befugnisse und motivierte Beamte wirken

Polizeiliche Kriminalstatistik | 12.03.2026 | Nr. 82/26
Birte Glißmann: Schleswig-Holstein ist sicher – zusätzliches Personal und Ausstattung, neue Befugnisse und motivierte Beamte wirken Zur heute vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2025, die einen Rückgang der Straftaten in Schleswig-Holstein zeigt, erklärt die polizeipolitische Sprecherin, Birte Glißmann:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 belegt die hervorragende Arbeit unserer Landespolizei. Es ist eine sehr gute Nachricht, dass die Kriminalität insgesamt zurückgeht. Unser Dank gilt unseren Polizistinnen und Polizisten, die sich tagtäglich für die Sicherheit in Schleswig-Holstein einsetzen.
Der Rückgang zeigt, dass die konsequente Arbeit der schwarz-grünen Koalition und Innenministerin Magdalena Finke im Bereich der inneren Sicherheit Wirkung zeigt. Investitionen in Personal und moderne Ausstattung sowie die Einführung zeitgemäßer Befugnisse für die Sicherheitsbehörden sind der richtige Weg für eine verlässliche Sicherheitspolitik. Diesen Kurs werden wir fortsetzen.“
Dennoch müsse man auch die Herausforderungen genau im Blick behalten. Dazu erklärt Glißmann: „Bei aller positiven Entwicklung bleibt der erneute Anstieg im Phänomenbereich der Messerkriminalität sehr besorgniserregend. Die PKS hat für das Jahr 2025 1.282 Taten registriert - ein Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dem begegnen wir bereits mit unterschiedlichen Maßnahmen wie beispielsweise Gewaltpräventionsprogrammen, angemessenen Kontrollbefugnissen und der Ausweisung von Messerverbotszonen an Bahnhöfen und im ÖPNV. Ich begrüße ausdrücklich, dass sich der Gesetzentwurf zur Ausweitung der elektronischen Fußfessel und des Präventivgewahrsams auf der Zielgeraden befindet. Er ist ein weiterer Baustein im Kampf gegen die Messerkriminalität.
Besonders alarmierend ist, dass sich unter den Tatverdächtigen im Bereich der Messergewalt auch eine signifikante Zahl an Kindern und Jugendlichen befindet. Damit müssen wir uns auch in Zukunft intensiv beschäftigen und an gesamtgesellschaftlichen Lösungen arbeiten.“
Auch der Bereich der häuslichen Gewalt erfordere weiterhin besondere Aufmerksamkeit. „Gewalt im eigenen Zuhause trifft Betroffene besonders hart und bleibt häufig lange unsichtbar. Um Betroffene gezielter und effektiver zu schützen, wurde in Schleswig-Holstein bereits 2024 das Hochrisikomanagement eingeführt. Mit der elektronischen Fußfessel haben wir zusätzlich ein wirksames Mittel, das Angriffe

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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de und Übergriffe verhindern soll“, so Glißmann weiter.
„Ein weiterer Wermutstropfen ist die hohe Zahl von Gewalt gegen Einsatzkräfte. Zwar ist die Zahl an Straftaten in diesem Bereich im Vergleich zu 2024 leicht gesunken, dennoch gilt: Jede Tat ist eine zu viel. Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten aber auch gegen andere Einsatzkräfte ist absolut inakzeptabel. Wir verurteilen diese Taten auf das Schärfste!“, so Glißmann abschließend.



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