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13.03.26 , 15:52 Uhr
SPD

Thomas Hölck: Landesentwicklungsgesellschaft reicht nicht - Schleswig-Holstein muss selbst wieder Wohnungen bauen

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de
PRESSEMITTEILUNG 57 – 13.03.2026
Thomas Hölck Landesentwicklungsgesellschaft reicht nicht - Schleswig-Holstein muss selbst wieder Wohnungen bauen Thomas Hölck, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt zur heute angekündigten Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft:
„Schleswig-Holstein steht vor großen wohnungspolitischen Herausforderungen. In vielen Regionen unseres Landes fehlt es an bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum. Gleichzeitig laufen in den kommenden Jahren zahlreiche Sozialbindungen aus. Die Baukosten steigen weiter und treiben insbesondere die Mieten im Neubau nach oben.
Wohnen ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Der Markt allein wird die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen. Wenn Pflegekräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Handwerker, Auszubildende und junge Familien weiterhin in unseren Städten und Gemeinden leben können sollen, dann braucht es entschlossenes politisches Handeln. Die von der Landesregierung angekündigte Landesentwicklungsgesellschaft bleibt deutlich hinter dem zurück, was die Situation auf dem Wohnungsmarkt erfordert. Sie ist kein geeignetes Instrument, um den dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in Schleswig-Holstein in ausreichendem Umfang zu schaffen. Statt selbst aktiv Wohnungen zu bauen und dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern, beschränkt sich die Landesregierung weiterhin auf eine Rolle im Hintergrund.
Für die SPD ist klar: Dort, wo der Markt versagt, muss der Staat selbst handeln. Schleswig-Holstein braucht deshalb eine echte Landeswohnungsgesellschaft mit einem klaren Auftrag. Diese muss selbst bauen, bezahlbaren Wohnraum schaffen, diesen dauerhaft sichern und auch Bauland entwickeln. Alles andere bleibt hinter den wohnungspolitischen Herausforderungen unseres Landes zurück. Deshalb hat die SPD-Fraktion zur nächsten Landtagssitzung einen entsprechenden Antrag eingebracht.“



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