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19.03.26 , 10:39 Uhr
SPD

Serpil Midyatli zu Top 3+27: Exzellente Gesundheitsversorgung mit guten Arbeitsbedingungen

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 1305 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de Es gilt das gesprochene Wort!

Hinweis: Diese Rede kann hier als Video abgerufen werden: http://www.landtag.ltsh.de/aktuelles/mediathek

LANDTAGSREDE – 19.März 2026
Serpil Midyatli Exzellente Gesundheitsversorgung mit guten Arbeitsbedingungen TOP 3+27: Gemeinsame Beratung, a) Nachtragshaushaltsgesetz 2026, b) Zukunftspakt II vom 04. März 2026 (Drs. 20/4201)

Es hat uns in Schleswig-Holstein immer ausgezeichnet, dass wir für unser Universitätsklinikum, den Maximalversorger im Land, gemeinsam Verantwortung getragen haben. Ich bedanke mich für die konstruktiven Gespräche mit den Fraktionen und der Finanzministerin. Wir sind gemeinsam gefordert. Deshalb sind wir auch gemeinsam in Verantwortung für dieses Klinikum. Das UKSH ist – nach dem Land selbst - die größte Arbeitgeberin in Schleswig-Holstein. Über 17.000 Arbeitnehmende und ihre Familien. Und als Kielerin kann ich bestätigen: Wir kennen fast alle jemanden, der oder die am UKSH arbeitet. Oder natürlich ausgebildet wird: Zahlreiche berufliche Lebenswege nehmen hier ihren Anfang. Und es gibt natürlich noch mehr Patientinnen und Patienten. 500.000 jährlich, die auf eine gute medizinische Versorgung angewiesen sind. Das UKSH ist zentral für die Gesundheitsversorgung im Land. Aber auch für unsere Kliniklandschaft insgesamt. Gerade in der Corona-Pandemie haben wir gemerkt: Darauf ist Verlass. Es geht dabei auch um den Schutz der kritischen Infrastruktur. Deshalb ist es richtig, dass die Krankenhausreform eine Stärkung des Universitätsklinikums bedeutet. Und deshalb hoffe ich sehr, dass sich die Koalition auch dieser Verantwortung im Bundesrat stellt. Die Krankenhausreform darf nicht die 552. Enthaltung werden. Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht!


1 Das gilt übrigens auch für die dringend notwendige Krankenhausplanung. wir dürfen Gesundheitsversorgung nicht anhand von wirtschaftlichen Zahlen beurteilen. Es geht um Leben, es geht um unsere Gesundheit. Es geht um den Sozialstaat. Das wird uns immer etwas kosten. Und das darf uns auch etwas kosten. Das ist es uns wert, Vier Punkte sind mir und der SPD besonders wichtig: 1. Wir bekennen uns zum UKSH in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Privatisierungen sind damit ausgeschlossen. Es bleibt unser UKSH. Wir sind ja bewusst den Weg gegangen, die Zwei-Klassen-Belegschaft zu beenden. Das Beispiel der Mitarbeitenden im Service-Bereich von der Service-Stern-Nord zeigt, dass wir wieder mehr Mitarbeitende ins Klinikum zurückholen. 2. Die Arbeitsbedingungen am Klinikum sind keine wie jede andere. Schichtdienst, Bereitschaft, Arbeit mit häufig schwer kranken Menschen: Es soll zu keiner weiteren Arbeitsverdichtung kommen. Die Beschäftigten machen das UKSH aus. 3. Es wird wieder einen Extremkostenzuschuss geben. Der ist deshalb zwingend notwendig, um das UKSH als Maximalversorger langfristig abzusichern. Das UKSH muss auch für seltene und schwer behandelbare Krankheitsbilder, die in keinem anderen Krankenhaus behandelt werden können, ständig qualifiziertes Personal und Infrastrukturen vorhalten. Jetzt korrigieren wir den Fehler, der aus unserer Sicht im Haushalt 2025 gemacht wurde. 4. Wir haben eine wichtige Lehre aus den Erfahrungen um den Verfassungsbruch beim Haushalt 2024 oder das Northvolt-Debakel gezogen: Das Parlament bleibt auch im weiteren Verfahren eng beteiligt. Das ist eine gute Voraussetzung dafür, dass wir diesen Weg weiterhin gemeinsam gehen. Meine Kollegin Beate Raudies wird für unsere Fraktion weitere Aspekte ausführen. Ich danke nochmals für die guten Gesprächen. Vor allem aber für die gute Arbeit, die täglich am UKSH geleistet wird. Für Leben, die hier gerettet werden. Für Lebensqualität, die Menschen geschenkt werden kann. Für unsere Gesundheit. Mein Dank gilt den über 17.000


2 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Bei meinen Gesprächen mit Ihnen und euch, mit dem Vorstand, mit den Personalräten ist immer spürbar: Ein modernes Gebäude wäre nichts wert – nur eine leere Hülle. Ihr seid das Herz des Klinikums. Ihr lasst die Klinik pulsieren. Auf euch verlassen sich Patientinnen und Patienten. Dafür könnt ihr euch auf uns verlassen.



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