Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

10.04.26 , 09:54 Uhr
CDU

Hauke Göttsch: Wolfsauswilderung gefährdet Sicherheit der Bevölkerung

Wolfsmanagement | 10.04.2026 | Nr. 120/26
Hauke Göttsch: Wolfsauswilderung gefährdet Sicherheit der Bevölkerung Zusammen mit den jagdpolitischen Sprechern der CDU-Fraktionen aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt erklärt Hauke Göttsch vor dem Hintergrund des Wolfsangriffes in Hamburg und der erfolgten Auswilderung nochmals:
„Der Wolf ist mittlerweile in der Großstadt angekommen. Der Angriff auf eine Passantin mitten in der Hamburger Innenstadt in der vorherigen Woche hat gezeigt, dass der Wolf ein Kulturfolger ist und demzufolge auch vor urbanen und dicht besiedelten Gebieten nicht halt macht. Das aggressiv bissige Verhalten des Wolfes, das zu erheblichen Verletzungen geführt hat, zeigt, dass es sich beim Hamburger Wolf um einen Problemwolf handelt. Deshalb ist Reaktion des Senats falsch und verantwortungslos. Die übereilte Auswilderung in ein der Öffentlichkeit anfänglich unbekanntes Gebiet, verschiebt das Problem in andere Bundesländer und gefährdet dort die Sicherheit der Bevölkerung. Die mit Steuergeld finanzierte Überwachung des Wolfes löst zudem das Problem nicht, da Wölfe mobil sind.
Wir haben bereits jetzt eine nachgewiesene erhebliche Überpopulation in Deutschland. Allein in Sachsen-Anhalt beträgt die offiziell bestätigte Wolfsdichte beispielsweise 16 Tiere auf 1.000 km². Das zeigt die Dimension des Problems. Wir sollten uns an bewährten Modellen wie in Schweden und Frankreich orientieren. Dort gilt eine Obergrenze von durchschnittlich maximal einem Wolf pro 1.000 km². Damit wird sowohl dem Schutz von Nutztieren, Menschen und Natur Rechnung getragen als auch die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöht.
Mit der Änderung des Bundesjagdgesetzes hat die CDU-geführte Bundesregierung dem Problem durch Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht Rechnung getragen. Problemwölfe können darüber hinaus schon seit längerem entnommen werden. Um so unverständlicher ist, warum der Hamburger Problemwolf ausgewildert und nicht entnommen wurde. Durch diese Entscheidung wird mit der Sicherheit und dem Leben der Bevölkerung in Stadt und Land unnötig gespielt.“



Seite 1/1
Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de

Download PDF

Pressefilter

Zurücksetzen