Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Christopher Vogt: Es hat selten schlechtere Zeiten gegeben, um den Mittelstand politisch derart zu frustrieren
15.04.2026 | WirtschaftChristopher Vogt: Es hat selten schlechtere Zeiten gegeben, um den Mittelstand politisch derart zu frustrieren Anlässlich der deutlichen Kritik von Ökonomen und Wirtschaftsvertretern am Entlastungspaket der Bundesregierung erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt: „Das schwarz-rote Entlastungspaket wird auch vom Mittelstand als enttäuschende Mogelpackung empfunden. Die Bundesregierung suggeriert den Arbeitnehmern, dass sie etwas für sie tun würde, macht aber Politik zulasten Dritter. Während Bund und Länder die Krisenprämie an ihre Beschäftigten trotz Rekordverschuldung nicht zahlen wollen, wird dies gleichzeitig von den mittelständischen Unternehmen erwartet, die dies derzeit oftmals gar nicht können. Bei vielen Arbeitnehmern hat die Bundesregierung eine Erwartungshaltung geweckt, die nun in vielen Betrieben enttäuscht werden muss. Die vielen kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig- Holstein leiden zunehmend unter der wirtschaftlichen Lage und den politischen Rahmenbedingungen. Es hat selten schlechtere Zeiten gegeben, um den Mittelstand politisch derart zu frustrieren. Anstatt des versprochenen Bürokratieabbaus gab es zuletzt auch noch das neue Bundestariftreuegesetz, das ein wahres Bürokratiemonster ist. Die Selbständigen und Unternehmer haben die Bundes- und die Landesregierung völlig aus dem Blick verloren.Wir fordern die Bundes- und Landesregierung auf, endlich ein Entlastungspaket für die mittelständische Wirtschaft zu schnüren. Es braucht eine Steuerreform, die insbesondere dem Mittelstand wieder Luft zum Atmen gibt. Die Einkommensteuer muss leistungsgerechter werden und die Körperschaftssteuer auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau gebracht werden. Zudem muss die vollmundig versprochene Stromsteuersenkung endlich für alle vollzogen werden. Um die arbeitende Mitte zu entlasten, braucht es die Erhöhung der Pendlerpauschale auf 45 Cent ab dem ersten Kilometer. Industrie, Mittelstand und auch Solo-Selbständige brauchen jetzt das klare Signal von der Bundes- und Landesregierung, dass man den Ernst der Lage verstanden hat und bereit ist zu handeln. Ständig von Bürokratieabbau und Entlastungen zu reden, dann aber immer wieder das genaue Gegenteil zu tun, sorgt zunehmend für eine Frustration, die für unseren Wirtschaftsstandort und Wohlstand gefährlich wird.“ Christopher Vogt VorsitzenderKontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. PressesprecherinTel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.deFDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de