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Heiner Garg: Auf Kosten gleicher Startchancen – EVi steht sinnbildlich für die Umsetzungsgeschwindigkeit von Schwarz-Grün
23.04.2026 | KitaHeiner Garg: Auf Kosten gleicher Startchancen – EVi steht sinnbildlich für die Umsetzungsgeschwindigkeit von Schwarz-Grün Zur Berichterstattung im NDR über die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen, die Jahr für Jahr ein umfassendes Bild zum Entwicklungsstand von Kindern zeichnen und seit einigen Jahren steigende Auffälligkeiten und Förderbedarfe belegen, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und kitapolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Heiner Garg: „Dass immer mehr Kinder bereits vor der Einschulung einen erhöhten Förderbedarf haben, ist alarmierend und vor allem seit Jahren bekannt. Die aktuelle Berichterstattung macht noch einmal deutlich, wie groß der Handlungsdruck inzwischen ist und wie dringend eine frühzeitige Förderung tatsächlich gebraucht wird.EVi steht leider sinnbildlich für die Umsetzungsgeschwindigkeit von Schwarz-Grün: Probleme werden lange beschrieben, Lösungen groß angekündigt und dann über Jahre gestreckt umgesetzt. Wenn ein neues Landesprogramm den Fokus früher auf Entwicklungsbedarfe richten soll, die verbindliche landesweite Einführung aber dennoch erst für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen ist, dann ist das für viel zu viele Kinder schlicht zu spät.Die Landesregierung muss bei dem bisher langgezogenen Rollout-Verfahren endlich mehr Tempo machen. Wir bleiben deshalb bei unserer unverändert gültigen und nachdrücklichen Forderung: Die Modellphase 3 des Rollouts muss gestrichen werden, damit Kinder früher die Unterstützung erhalten, die sie brauchen.Klar ist auch, die Beschleunigung darf nicht auf dem Rücken der Fachkräfte stattfinden, die schon heute an der Belastungsgrenze arbeiten. Kitaministerin Touré muss die Personalsituation stärker in den Blick nehmen, damit eine individuelle Förderung der Kinder gewährleistet wird. Wer den Übergang von der Kita in die Schule wirklich verbessern will, muss für eine adäquate Personalausstattung sorgen. Dazu gehört zuallererst, die festgestellten Krankheitstage bei der Personalbemessung in den Kitas endlich vollständig zu berücksichtigen. Kinder mit Förderbedarf dürfen nicht länger unter einem System leiden, das Probleme jahrelang beschreibt, aber zu langsam handelt.“ Heiner Garg Sprecher für Soziales, Gesundheit, Familie, Kita, Jugend, Senioren, Sucht, EuropaKontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. PressesprecherinTel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.deFDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de