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06.05.26 , 12:47 Uhr
CDU

Andreas Hein: TOP 36: Es braucht einen planbaren Übergang bei der Photovoltaik

Photovoltaik | 06.05.2026 | Nr. 141/26
Andreas Hein: TOP 36: Es braucht einen planbaren Übergang bei der Photovoltaik Es gilt das gesprochene Wort!
Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin, sehr geehrte Damen und Herren,
Photovoltaikanlagen auf Dächern leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Energieversorgung. Sie machen die Energiewende für viele Menschen konkret erlebbar, stärken die Resilienz unseres Energiesystems und tragen dazu bei, die eigenen Stromkosten langfristig zu senken. Genau das ist unser Ziel: Photovoltaik gehört für uns in erster Linie auf Dächer, auf bereits versiegelte Flächen, entlang von Autobahnen und mehrgleisigen Bahnlinien. Dort entfaltet sie ihren Nutzen, ohne zusätzliche Flächenkonflikte zu erzeugen.
Daher betrachten wir die aktuellen Diskussionen auf Bundesebene, die auf Freiflächen setzt und gleichzeitig die Einspeisevergütung für neue, kleine Anlagen bis 25 kWp abschaffen wollen, differenziert. Derzeit erhalten Betreiber nach dem EEG eine Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde. Das macht die Anlagen schneller wirtschaftlich und sorgt auch dafür das viele PV-Anlagen installiert werden. Die Einspeisevergütung wird seit 2024 regelmäßig abgesenkt – aktuell um 1 Prozent alle sechs Monate.
Grundsätzlich gilt seit Februar 2025:
- die Einspeisung wird entweder begrenzt oder
- wenn ein Smart Meter verbaut ist, entfällt die Vergütung in Zeiten negativer Strompreise, wird aber durch eine Verlängerung des Förderzeitraums ausgeglichen.
Die SPD fordert nun hier im Landtag, diese Förderung beizubehalten. Da sie offenbar mehr auf uns setzen als auf ihre Kabinettskollegen in Berlin, möchte ich ihnen unsere Sichtweise erläutern:
Grundsätzlich sollte staatliche Förderung als Anschub dienen, Marktrisiken abfedern und dabei helfen neue Technologien an den Markt zu bringen. Das ist in diesem Fall über die Jahre gelungen.
Unser Ansatz ist es daher, einen planbaren Übergang zu schaffen – dies vor allem auch vor dem Hintergrund der Debatten um den Bundeshaushalt. Statt eines


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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de abrupten Endes schlagen wir einen klar definierten Degressionspfad vor. Angelegt an das jetzige System, bei dem die Förderung schrittweise über einige Jahre ausläuft. So können sich die Marktteilnehmer darauf einstellen, so schaffen wir Verlässlichkeit für Investitionen und vermeiden Brüche im Ausbau.
Gleichzeitig müssen wir unsere erneuerbaren Energien aber auch systemdienlicher integrieren. Dafür brauchen wir einen weiteren engagierten Ausbau und die konsequente Digitalisierung unserer Netze, einen schnelleren Ausrollpfad von Smart Metern, eine konsequente Digitalisierung der Netze und einen zügigen Ausbau von Speichern.
Denn aktuell zahlen wir noch dafür, dass sogenannter überschüssiger Strom – etwa zur Mittagszeit, wenn die Sonne über Deutschland scheint – an unsere europäischen Nachbarn abgegeben. Das ist nicht zukunftsfähig.
Unser Ziel ist daher klar: mehr Ansiedlungen, mehr Lasten, ein intelligenteres, flexibles und systemdienlicheres Stromsystem mit bezahlbaren Energiekosten. Das werden wir vorantreiben. Vielen Dank!



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