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Thomas Jepsen: Beim Radverkehr in Schleswig-Holstein hat sich viel getan
Radverkehr | 08.05.2026 | Nr. 162/26Thomas Jepsen: Beim Radverkehr in Schleswig- Holstein hat sich viel getan Gestern hat der Landtag den Bericht zur Halbzeitevaluierung der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 beraten. Dazu erklärt Thomas Jepsen, Sprecher für Radverkehr:„Die Radstrategie Schleswig-Holstein 2030 hat viel bewegt. Die Menschen fahren mehr Rad, der Radverkehr wurde deutlich gestärkt und auch im Radtourismus nimmt Schleswig-Holstein bundesweit eine Spitzenposition ein. Gleichzeitig bleibt die Strategie ambitioniert und wird an einigen Stellen nachjustiert. 2020 hatte sich die Landesregierung mit großen, ehrgeizigen Zielen auf den Weg gemacht. Damals wurden sich als Anschub bewusst hohe Ziele gesetzt und es wurde richtig in die Pedale getreten.Seitdem haben Bund und Land rund 170 Millionen Euro für den Radverkehr bereitgestellt – mehr als jemals zuvor. Zwischen 2021 und 2025 wurden jährlich durchschnittlich 85 Kilometer Radwege an Landes- und Bundesstraßen saniert. Schleswig-Holstein erreicht mit durchschnittlich 378 gefahrenen Radkilometern pro Person bundesweit eine Spitzenposition, das erste Zwischenziel der Radstrategie wurde bereits 2023 erreicht. Besonders erfreulich ist, dass inzwischen 38 Prozent der Pendlerinnen und Pendler auf Strecken bis fünf Kilometer das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen. Auch im Radtourismus entwickelt sich Schleswig-Holstein sehr erfolgreich. 71 Prozent der Urlaubsgäste nutzten 2024 im Urlaub das Fahrrad, die Zufriedenheit mit den Radfahrmöglichkeiten liegt bei der Schulnote 1,6.Bei den Unfallzahlen zeigen sich bislang leider nur geringe Verbesserungen. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass die Radverkehrsleistung – insbesondere durch den starken Zuwachs bei Pedelecs – deutlich gestiegen ist. Schleswig-Holstein hat weiterhin die wenigsten tödlichen Radverkehrsunfälle pro gefahrenem Kilometer unter den Flächenländern.Wir halten deshalb an einer ambitionierten Zielsetzung fest, passen einzelne Unterziele aber an. Künftig sollen unter anderem Schul- und Ausbildungswege stärker in den Fokus rücken. Zudem werden Kommunen weiter unterstützt – etwa beim Lückenschluss von Radwegen, bei Radabstellanlagen an Bahnhöfen oder bei der Schulwegsicherheit. Unser Ziel bleibt klar: mehr Menschen aufs Rad bringen, die Sicherheit weiter erhöhen und Schleswig-Holstein dauerhaft unter den TOP-3-Ländern im Radtourismus etablieren.“ Seite 1/1 Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de