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08.05.26 , 16:29 Uhr
CDU

Hauke Hansen: Versorgung von Menschen mit Post-COVID und ME/CFS dauerhaft verbessern

Post-COVID | 08.05.2026 | Nr. 163/26
Hauke Hansen: Versorgung von Menschen mit Post-COVID und ME/CFS dauerhaft verbessern Die regierungstragenden Fraktionen setzen sich mit einem gemeinsamen Antrag für eine bessere Versorgung von Menschen mit Post-COVID und ME/CFS ein. Ziel ist es, bestehende Angebote weiterzuentwickeln, den Dialog mit Betroffenen zu stärken und insbesondere schwer Erkrankte stärker zu unterstützen. Hierzu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher, Hauke Hansen:
„Für einen Teil unserer Mitmenschen hat Corona nie aufgehört. Denn viele Menschen leiden weiterhin unter den Folgen einer Corona-Infektion – etwa unter Erschöpfung, Schmerzen oder Konzentrationsstörungen. Besonders schwer betroffen sind Patientinnen und Patienten mit ME/CFS, die häufig massiv in ihrem Alltag eingeschränkt sind.
Vor diesem Hintergrund begrüße ich die bereits erfolgte Einrichtung des Runden Tisches „Post-COVID/ME/CFS“, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus medizinischer und therapeutischer Versorgung, Selbsthilfe, Verwaltung und Ministerium beteiligt sind. Nach der konstituierenden Sitzung im November vergangenen Jahres werden im laufenden Jahr noch weitere Treffen folgen.
Unser Antrag sieht zudem vor, den begonnenen Dialog fortzuführen und insbesondere die Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen weiter zu stärken. Die Perspektive der Betroffenen ist dabei unverzichtbar. Wer Versorgung verbessern will, muss wissen, wo sie an praktisch an Grenzen stößt: bei Zugang, Diagnostik, Zuständigkeiten und Koordination. Darüber hinaus sollen auf Grundlage der Ergebnisse des Runden Tisches konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgung geprüft und – soweit möglich – umgesetzt werden. Dabei soll insbesondere die Situation Schwerstbetroffener berücksichtigt werden, die häufig andere Versorgungsformen benötigen als mobile Patientinnen und Patienten. Auch die Bundesebene muss weiterhin eingebunden werden. Deshalb soll sich die Landesregierung weiterhin auf Bundesebene und insbesondere im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz für Verbesserungen einsetzen.
Post-COVID und ME/CFS stellen unser Gesundheitswesen weiterhin vor Herausforderungen. Die Krankheitsbilder sind komplex, die Verläufe häufig chronisch, die Einschränkungen teils schwerwiegend. Unser Antrag ist ein Schritt zu mehr Verlässlichkeit, mehr Koordination und mehr Patientensensibilität“, so Hansen abschließend.



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