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22.05.26 , 13:13 Uhr
SPD

Sophia Schiebe: Landesweite Planung statt kommunaler Flickenteppiche

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de
PRESSEMITTEILUNG 103 – 22.05.2026
Sophia Schiebe Landesweite Planung statt kommunaler Flickenteppiche Anlässlich der Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Lübecker-Nachrichten zur Lage der Kita- Bedarfsplanung erklärt die stv. Vorsitzende und kitapolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sophia Schiebe:
„Während Eltern in manchen Regionen händeringend nach Betreuungsplätzen suchen, melden andere Kommunen plötzlich freie Plätze und stellen geplante Ausbauprojekte in Frage. So widersprüchlich ist die Lage inzwischen geworden.
Das Kita-Chaos bei der Bedarfsplanung in Schleswig-Holstein ist das direkte Ergebnis einer planlosen Landespolitik. Kommunen arbeiten mit unterschiedlichen Zahlen, unterschiedlichen Standards und oft völlig unterschiedlichen Prognosen. So kann moderne Bedarfsplanung einfach nicht funktionieren. Wir brauchen endlich eine landeseinheitliche Kita-Bedarfsplanung mit klaren Kriterien, verlässlichen Daten und einer echten Steuerung durch die Landesregierung. Selbstverständlich in enger Abstimmung mit den Kommunen und den Trägern. Es kann nicht sein, dass jede Kommune ihr eigenes System fährt und Familien am Ende die Leidtragenden sind.
Besonders absurd ist die Situation beim Kita-Portal. Seit Jahren wird angekündigt, das Portal solle verlässlich und verbindlich werden. Viele Eltern erleben allerdings bis heute ein System voller Lücken, veralteter Daten und fehlender Transparenz. Das ist für Familien schlicht nicht akzeptabel. Wer Vereinbarkeit von Familie und Beruf ernst meint, muss endlich liefern statt ankündigen. Das Kita- Portal muss flächendeckend funktionieren, aktuelle Daten liefern und echte Planungssicherheit schaffen - für Eltern, Träger und Kommunen gleichermaßen.
Wer Familienpolitik ernst nimmt, darf sich nicht länger hinter Zuständigkeitsdebatten verstecken. Familienministerin Toure muss endlich steuernd eingreifen und Verantwortung übernehmen. Gute Kita-Politik entscheidet darüber, ob Familien Vertrauen in diesen Staat haben oder eben nicht.“



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