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09.06.26 , 11:01 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Es müssen regionale Strompreiszonen geschaffen werden

09.06.2026 | Energie
Christopher Vogt: Es müssen regionale Strompreiszonen geschaffen werden Zum Vorschlag der IHK Schleswig-Holstein für eine gemeinsame Energiezone, die sich aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Westdänemark zusammensetzt, erklärt der Vorsitzende und energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:  
„Das ist ein sehr sinnvoller Vorschlag der IHK. Wir sprechen uns schon länger dafür aus, regionale Strompreiszonen in Deutschland zu schaffen. Der deutsche Strommarkt ist – vor allem aus norddeutscher Sicht – überhaupt nicht sinnvoll reguliert: Es gibt regionalisierte Netzentgelte, aber eine bundesweite Strompreiszone. Andersherum wäre es deutlich sinnvoller. Deshalb muss sich die Landesregierung in Berlin dafür einsetzen, dass es endlich stärker in diese Richtung geht. Abschaltungen müssen deutlich reduziert werden und der hier erzeugte Strom sollte stärker bei uns im Norden verbraucht werden. 
Auch wenn es bei den Netzentgelten kleinere Fortschritte gab, bleibt es bei einer deutlichen Benachteiligung des Nordens. Das liegt vor allem daran, dass die hohen Kosten für den Stromtransport – und für Redispatch-Maßnahmen – vor allem bei uns in Norddeutschland anfallen. Diese Kosten landen auf den Stromrechnungen der Unternehmen und Privathaushalte bei uns im Land. Wenn der Ausbau der Erneuerbaren Energien dazu führt, dass man als Region über höhere Netzentgelte benachteiligt wird, ist das natürlich absolut kontraproduktiv. Eine Energiewende, die Leistung nicht belohnt, sondern bestraft, droht zu scheitern. Zumal die Infrastrukturkosten in den nächsten Jahren ja noch einmal deutlich steigen werden, wenn wir auf den geplanten Netzausbau schauen.
Es braucht endlich ein bundesweit einheitliches Netzentgelt oder am besten die niedrigsten Entgelte für die Regionen, in denen der Ausbau der Erneuerbaren Energien auch tatsächlich stattfindet. Das wird mit Herrn Söder und anderen Süddeutschen schwierig werden, aber die Union stand ja auch einmal dafür, dass sich Leistung lohnen müsse. Warum eigentlich nicht in der Energiepolitik?“ Christopher Vogt Sprecher für Wissenschaft/Hochschule, Energie


Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin
Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de



FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de

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