Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.
Beate Raudies: Innovationsagentur darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 121 – 11.06.2026Beate Raudies Innovationsagentur darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden Die Einrichtung einer Innovationsagentur für die Metropolregion Hamburg wurde bereits im Jahr 2023 politisch beschlossen. Ziel ist es, die Innovations- und Wirtschaftskraft der Metropolregion durch eine gemeinsame Agentur zu stärken und die Zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaft und Förderinstitutionen zu verbessern. Seitdem kommt das Projekt jedoch nicht voran. Bereits die sogenannte Phase Null/Gründungsvorbereitung, in der die Grundlagen für die spätere Gründung erarbeitet werden sollen, wurde mehrfach verschoben. Während u.a. mal vorgesehen war, diese Vorbereitungsphase bereits im ersten Quartal 2025 abzuschließen, ging die Landesregierung zuletzt davon aus, dass dies frühestens im ersten Quartal 2026 gelingen würde. Doch darüber hinaus sind bislang keine konkreten Aussagen zu Zeitplan, Struktur und Umsetzung der eigentlichen Gründungsphase erfolgt. Laut Drs. 20/2565 war das feste Enddatum des Projektes Innovationsagentur für den 31.12.2026 geplant – das wäre also in einem halben Jahr. Vor diesem Hintergrund wird sich am Freitag auch der Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg mit dem aktuellen Stand der Innovationsagentur befassen.Hierzu erklärt die Elmshorner Landtagsabgeordnete und Mitglied des Zusammenarbeitsausschusses, Beate Raudies:„Die Innovationsagentur für die Metropolregion Hamburg wurde bereits vor Jahren politisch auf den Weg gebracht. Mittlerweile haben wir Juni 2026 und man fragt sich: Wird das überhaupt noch was? Gerade für die Wirtschaft im Hamburger Rand ist die Innovationsagentur von großer Bedeutung. Sie soll Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerke stärker zusammenbringen und dabei helfen, neue Projekte und Fördermittel in die Region zu holen. Dieses Potenzial dürfen wir nicht länger ungenutzt lassen.Die Landesregierung Schleswig-Holsteins darf bei diesem Vorhaben nicht länger auf der Bremse stehen. Nach mehreren Verschiebungen der Vorbereitungsphase erwarten wir nun einen belastbaren Zeit- und Finanzierungsplan, ob und wie die Innovationsagentur tatsächlich implementiert werden soll. Die Metropolregion Hamburg steht im Wettbewerb mit anderen starken Wirtschafts- und Innovationsstandorten in Deutschland und Europa. Während andernorts neue Strukturen aufgebaut werden, diskutieren wir hier vor Ort offenbar immer noch Grundlagenfragen.Deshalb erwarte ich von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zur Innovationsagentur und einen konkreten Fahrplan für die nächsten Schritte. Das Projekt ist wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung im Hamburger Rand und darf nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Wer Innovation fördern will, muss irgendwann auch den Mut haben, Entscheidungen zu treffen. Dafür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“ 1