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Dirk Kock-Rohwer zum Jahresbericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Schleswig-Holstein
Presseinformation Nr. 26.221 25.06.2026Dokumentation ist Ausgangspunkt für wirksamen Minderheitenschutz Zum heute (25.06.2026) vorgestellten Jahresbericht der Melde- und Informationsstelle Antiziganismus Schleswig-Holstein (MIA SH) sagt der minderheitenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Dirk Kock-Rohwer:83 antiziganistische Vorfälle wurden 2025 in Schleswig-Holstein dokumentiert. Wir müssen davon ausgehen, dass viele weitere Fälle nicht bekannt werden. Hinter jeder Zahl stehen Menschen, die Ausgrenzung, Herabwürdigung oder Benachteiligung erlebt haben.Dokumentation ist kein Selbstzweck. Sie ist ein wichtiger Ausgangspunkt für wirksamen Minderheitenschutz. Deshalb ist die Meldestelle MIA wichtig für Politik und Gesellschaft in Schleswig-Holstein. Ich danke den Beteiligten für ihre Arbeit und allen Menschen, die bereit waren, ihre Erlebnisse zu teilen.Mit 43 Prozent ereignete sich ein Großteil der Vorfälle im Kontakt mit Menschen in offiziellen Positionen, etwa in Behörden. Mit dem Antidiskriminierungsgesetz werden wir einfache und klare Möglichkeiten eröffnen, damit Betroffene zu ihrem Recht kommen. Antiziganismus hat in Schleswig-Holstein keinen Platz.*** Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 KielT 0431 988 1503 M 0172 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de sh-gruene-fraktion.de