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01.07.26 , 15:39 Uhr
SPD

Birte Pauls: Die Umsetzung der Krankenhausreform darf nicht zu einem Standortabbauprogramm werden

Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion
Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.de
PRESSEMITTEILUNG 134 – 01.07.2026
Birte Pauls Die Umsetzung der Krankenhausreform darf nicht zu einem Standortabbauprogramm werden Zur heutigen Gesundheitsausschusssitzung erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD- Fraktion, Birte Pauls:
„Die Ziele der Krankenhausreform sind richtig. Wir brauchen eine moderne Krankenhausstruktur, gute Qualität und auch mehr Verlässlichkeit für die Beschäftigten. Die Versorgung, darf sich nicht länger allein am ökonomischen Druck orientieren. Deshalb müssen die Chancen der Reform genutzt werden. Und das ist die Aufgabe der Landesregierung. Was nicht passieren darf, ist, dass die Umsetzung in Schleswig-Holstein zu einem bloßen Standortabbauprogramm wird. Die Geburtshilfe darf unter keinen Umständen weiter abgebaut werden. Werdende Eltern müssen sich auf eine gut erreichbare und sichere Versorgung verlassen können. Die Grund- und Notfallversorgung muss im ländlichen Raum genauso wie auf den Inseln und Halligen sichergestellt werden. Auch die Arbeitsplätze müssen erreichbar bleiben. Über allem muss die Patientensicherheit stehen. Eine Krankenhausplanung, die an der Lebensrealität der Schleswig- Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner vorbeigeht, wird berechtigter Weise keine Akzeptanz finden. Schleswig-Holstein ist ein Flächenland mit besonderen geografischen Herausforderungen. Deshalb muss das Land die Spielräume und Ausnahmemöglichkeiten optimal nutzen, die es bei der Umsetzung gibt. Uns besorgt die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser. Viele Häuser stehen finanziell massiv unter Druck. Jetzt darf nicht nur verwaltet werden. Jetzt muss diese Landesregierung aktiv gestalten und die Finanzierung sichern. Die Krankenhausreform darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg umgesetzt werden. Auch brauchen die Regionen jetzt klare Ansagen. Daran werden wir diese Landesregierung bei der Umsetzung messen!“



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