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Heiner Garg: Wer in der Klimaanpassungsstrategie der schwarz-grünen Landesregierung öffentliche Trinkwasserspender sucht, wird auch in diesem heißen Sommer enttäuscht
05.08.2026 | GesundheitHeiner Garg: Wer in der Klimaanpassungsstrategie der schwarz- grünen Landesregierung öffentliche Trinkwasserspender sucht, wird auch in diesem heißen Sommer enttäuscht Zur heute vorgestellten Strategie des Landes Schleswig-Holstein zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Heiner Garg: „Wer in der Klimaanpassungsstrategie der schwarz-grünen Landesregierung öffentliche Trinkwasserspender sucht, wird auch in diesem heißen Sommer enttäuscht. Dabei beschreibt die Landesregierung selbst zutreffend, dass zunehmende Hitzeperioden erhebliche gesundheitliche Folgen haben können und insbesondere ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Schwangere sowie obdachlose Menschen besonders gefährden.Für Beschäftigte im Gesundheitswesen stellt die Strategie eine doppelte Belastung durch die unmittelbaren Folgen von Extremwetter und ein erhöhtes Patientenaufkommen fest. Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und betrieblicher Hitzeaktionspläne nennt sie daher die Bereitstellung von Trinkwasser als wichtige Maßnahme. Das ist folgerichtig und notwendig.Umso weniger nachvollziehbar ist es, dass die Landesregierung bisher nicht einmal eine landesweite Bestandsaufnahme öffentlich zugänglicher Trinkwasserangebote vorweisen konnte. Wer von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen erwartet, den Hitzeschutz weiter auszubauen, kann sich bei öffentlich zugänglichen Trinkwasserangeboten nicht dauerhaft auf die kommunale Zuständigkeit zurückziehen.Gerade an der Situation obdachloser Menschen zeigt sich, worum es im Kern geht. Hitze kann für sie ebenso lebensgefährlich sein wie Kälte. Wer an heißen Tagen keinen verlässlichen Zugang zu Trinkwasser hat, ist einem erheblichen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Niedrigschwellige und öffentlich zugängliche Trinkwasserangebote sind keine Nebensache, sondern Bestandteil einer wirksamen Hitzevorsorge für die Bevölkerung.Ich habe deshalb erneut eine Kleine Anfrage zum aktuellen Stand der öffentlichen Trinkwasserversorgung im Rahmen der Hitzevorsorge an die Landesregierung gerichtet. Sie wird nun darlegen müssen, ob und welche konkreten Fortschritte sie erzielt hat. Die heute vorgelegte, mehr als 200 Seiten umfassende Klimaanpassungsstrategie enthält zahlreiche Maßnahmen, Prüfaufträge und Ankündigungen. Die schwarz-grüne Landesregierung muss sich daran messen lassen, ob sie grundlegende und niedrigschwellige Maßnahmen der Hitzevorsorge künftig tatsächlich umsetzt. Die weiteren Teile der Strategie werden wir ebenfalls daraufhin prüfen, ob Lücken oder Widersprüche zwischen strategischem Anspruch und tatsächlicher Verantwortungsübernahme erkennbar sind.“ Anlage: Kleine Anfrage „Öffentliche Trinkwasserversorgung als Bestandteil der Hitzevorsorge in Schleswig-Holstein“ Heiner Garg Sprecher für Soziales, Gesundheit, Familie, Kita, Jugend, Senioren, Sucht, Europa Kontakt: Sina Schmalfuß, v.i.S.d.P. stv. Pressesprecherin Tel.: 0431 988 1490 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de