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Anne Riecke: Antisemitismus muss endlich klare Grenzen gesetzt werden
25.08.2026 | ReligionAnne Riecke: Antisemitismus muss endlich klare Grenzen gesetzt werden Zum heute von der Landesregierung vorgestellten Landesaktionsplan gegen Antisemitismus und für die Förderung der Sichtbarkeit des jüdischen Lebens in Schleswig-Holstein erklärt die religionspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anne Riecke:„Der heute vorgestellte Landesaktionsplan der Landesregierung enthält ohne Frage viele wichtige Punkte, um dem Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Es bleibt zu hoffen, dass die vorgestellten Maßnahmen – mehr Sichtbarkeit, mehr Prävention, mehr Kooperation – zu weniger Antisemitismus führen. Denn trotz wachsender Wachsamkeit und zunehmenden Antisemitismus- Stellen und Beauftragten hat die Aggression gegen jüdisches Leben und jüdischen Glaubens insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 massiv zugenommen.Neben aller Förderung und unterstützenden Maßnahmen für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens, müssen wir vor allem auch sämtliche juristischen Mittel und Sanktionsmöglichkeiten des Rechtstaates ausschöpfen und – falls diese nicht ausreichend sind - auch ausweiten. Denn der bereits etablierte und frei ausgelebte Antisemitismus wird sich kaum allein mit mehr Sichtbarkeit und mehr jüdischen Kulturtagen und Informationsveranstaltungen zurückdrängen lassen.“ Anne Riecke Sprecherin für Bildung, Kultur, Landwirtschaft, Fischerei, Jagd, Verbraucherschutz, Religion, Minderheiten, Umwelt, Klimaschutz Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. PressesprecherinTel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.deFDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de