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27.08.26 , 10:42 Uhr
CDU

Hauke Hansen: TOP 43: Hitzeschutz ist eine Querschnittsaufgabe von höchster Wichtigkeit

Hitzeschutz | 27.08.2026 | Nr. 251/26
Hauke Hansen: TOP 43: Hitzeschutz ist eine Querschnittsaufgabe von höchster Wichtigkeit Es gilt das gesprochene Wort!
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren,
auch bei uns im Norden haben Wetterlagen mit großer Hitze spürbare Folgen für unsere Gesellschaft. Zwar bietet unsere geographische Lage im Vergleich zu den anderen Bundesländern wesentliche Vorteile, Hitze ist aber auch in Schleswig- Holstein ein ernstes Gesundheitsrisiko, insbesondere für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und unsere Kleinsten.
Darüber besteht hier im hohen Haus Konsens. Es war daher richtig und gut, dass wir uns schon in der Vergangenheit mit diesem Thema beschäftigt haben.
An dieser Stelle haben wir am 18.07.2024 folgenden Beschluss gefasst:
Das Land soll sich neben einer Wasserstrategie zum Umgang mit Starkregenereignissen mittels eines „Landesaktionsplan Hitze“ besser auf Hitzeperioden vorbereiten.
Damit haben wir einen Punkt aus unserem Koalitionsvertrag von CDU und Grünen auf den Weg gebracht. Das Ziel war sowohl im Koalitionsvertrag wie auch im Landtagsbeschluss: Schleswig-Holstein besser auf Hitzeperioden vorzubereiten.
Lassen Sie uns daher heute ehrlich auf das schauen, was durch die Landesregierung bereits erreicht worden ist. Wir haben als Landtag einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beschlossen. Und die Umsetzung ist weit fortgeschritten.
Genau das zeigt der Blick auf die aktuellen Antworten der Landesregierung auf die kleinen Anfragen 20/4630 und 20/4631 zum Hitzeschutz.
Einige Beispiele hieraus möchte ich nennen:
Die frühzeitige und flächendeckende Warnung der Bevölkerung ist umgesetzt. Schleswig-Holstein bringt sich in die Erstellung des nationalen Hitzeaktionsplans ein. Und auch der „Hitze Service für Kommunen“ wird aktiv bekannt gemacht.



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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de Auch bei der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur gibt es konkrete Fortschritte. Krankenhäuser können bereits heute über die Investitionsförderung Maßnahmen zur Temperaturregulierung und Beschattung finanzieren. In den stationären Pflegeeinrichtungen sind Hitzeschutzmaßnahmen nach Angaben der Landesregierung etabliert; die überwiegende Mehrheit verfügt über ein eigenes Hitzeschutzkonzept oder arbeitet daran.
Und dort, wo Maßnahmen noch nicht abgeschlossen sind, laufen sie weiter – etwa im Rahmen der Klimaanpassungsstrategie oder der Weiterentwicklung von Fördermöglichkeiten. Das ist bei einer Querschnittsaufgabe wie Hitzeschutz auch völlig normal. Städtebau, Infrastruktur und Gebäudebestand lassen sich nicht innerhalb weniger Monate verändern.
Meine Damen und Herren, entscheidend ist, was tatsächlich bei den Menschen bei uns im Land ankommt.
Ich danke allen Beteiligten, die daran arbeiten und bin froh, dass wir bereits viele Schritte unternommen haben. Natürlich wird die Landesregierung dem Plenarauftrag, einen Hitzeschutzplan vorzulegen, nachkommen. Wir als CDU-Fraktion nehmen den Bevölkerungsschutz sehr ernst und deshalb befinden wir uns bei diesem Thema bereits auf einem guten Weg.
Vielen Dank.



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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de

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