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27.08.26 , 17:09 Uhr
B 90/Grüne

Silke Backsen zu den Fangquoten für den Hering in der Ostsee

Presseinformation Nr. 26.256 27.08.2026
Heringsbestand schützen statt Fangquoten erhöhen Zur Berichterstattung über die Position der schleswig-holsteinischen Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg zu den Fangquotenempfehlungen der EU-Kommission sagt die fischereipolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Silke Backsen:
Die Forderung nach höheren Fangquoten für den Hering in der westlichen Ostsee ist angesichts der wissenschaftlichen Erkenntnislage das falsche Signal. Der Internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt im neunten Jahr in Folge einen vollständigen Fangstopp. Die von der EU-Kommission vorgeschlagenen 437 Tonnen sind ausschließlich für unvermeidbare Beifänge vorgesehen. Wer darüber hinausgehen will, gefährdet die Erholung des Herings und damit die Zukunft unserer Küstenfischerei.
Der Bestand muss entlang seiner gesamten Wanderroute geschützt werden. Fänge außerhalb der westlichen Ostsee dürfen aber keine Rechtfertigung dafür sein, auch bei uns die wissenschaftlichen Empfehlungen aufzuweichen. Unsere Fischer*innen brauchen gezielte Unterstützung und endlich wieder gesunde Bestände. Sie brauchen keine kurzfristig höheren Fangquoten auf Kosten ihrer Zukunft.
*** Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
T 0431 988 1503 M 0172 541 83 53 presse@gruene.ltsh.de sh-gruene-fraktion.de

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