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28.08.26 , 11:05 Uhr
CDU

Rasmus Vöge: TOP 38+63: Trotz bestehender Probleme geht vieles in die richtige Richtung

ÖPNV & Schienenverkehr | 28.08.2026 | Nr. 262/26
Rasmus Vöge: TOP 38+63: Trotz bestehender Probleme geht vieles in die richtige Richtung Es gilt das gesprochene Wort!
Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich habe nun fünf Minuten Zeit, um über den neuen LNVP und die Bäderbahn zu sprechen. Das ist eigentlich viel zu wenig Zeit für die beiden Themen, denn sowohl der Landesweite Nahverkehrsplan als auch die Zukunft der Bäderbahn sind Themen, die Hunderttausende Menschen bei uns im Land bewegen.
Und wenn Sie sich den LNVP mit seinen knapp 200 Seiten durchlesen und die Fakten studieren, dann ist aus meiner Sicht offensichtlich, dass sich in den vergangenen Jahren vieles in die richtige Richtung bewegt hat.
Wir haben neue Züge mit erhöhtem Komfort, wie Klimaanlagen und W-LAN-Angebot. Das Deutschland-Ticket vereinfacht die Nutzung des ÖPNV und hat mehr Menschen dazu gebracht, mit Bus und Bahn zu fahren. Wir erhöhen die Taktfrequenz auf hochfrequentierten Strecken und reaktivieren alte Strecken. Und wir forcieren den Bau von neuen Haltepunkten.
Und weil die Lebenserfahrung sagt, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist, ist der Landesregierung und den Koalitionsfraktionen auch klar, dass es auch weiterhin Probleme gibt. Die Netzinfrastruktur ist auf vielen Strecken sanierungsbedürftig und daher kommt es zu Langsamfahrbereichen und Verspätungen.
Und ich weiß, dass die Opposition ihren Fokus ihrer Kritik darauf legen wird, diese Mängel hervorzuheben. Das ist in Ordnung, aber wer den LNVP liest, stellt fest, dass wir ganz offen mit den Schwachstellen umgehen und sie auch klar benannt werden.
Diese Mängel, insbesondere die Pünktlichkeit, zu beheben, daran wird mit aller Kraft gearbeitet. Und ich bin mir sicher, dass die Landesregierung mit dem neuen LNVP die Weichen richtig stellen wird.
Und lassen Sie mich das wirklich nur kurz skizzieren: Im kommenden Zeitraum geht es darum, die Qualität zu verbessern, die Pünktlichkeit zu steigern, Sicherheit und Sauberkeit zu gewährleiten und – ganz wichtig – neue Haltepunkt im Land zu bauen, damit noch mehr Menschen an den Schienenverkehr angebunden werden.



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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de Und das ist doch ein großer Erfolg: Nachdem bis in die 90er Jahre Bahnhaltepunkte geschlossen wurden, haben wir jetzt seit knapp drei Jahrzehnten eine andere Entwicklung. Und auch bei mir im Kreis Herzogtum Lauenburg wollen weitere Gemeinden, dass die Bahn hält und damit eine umweltfreundliche Alternative zum PKW für Menschen auf dem Land geschaffen wird.
Ich begrüße die Ankündigung der Landesregierung, dass die Bäderbahn erhalten bleiben soll. Das unterstützen wir aus voller Überzeugung.
Dabei war ja lange nicht klar, ob das gelingt und nun gibt es neue Erkenntnisse aus dem Planfeststellungsverfahren und Hinweise des Eisenbahnbundesamtes zu dem Thema. Und ich möchte heute betonen, dass wir den Weg mitgehen und uns mit aller Kraft für den Weiterbetrieb und die Elektrifizierung der Bänderbahn einsetzen werden.
Denn es muss darum gehen, beides zu bekommen:
Den Ausbau der Strecke nach Dänemark im Zuge der festen Fehmarnbeltquerung und eine vernünftige Anbindung der Gemeinden an der Lübecker Bucht, die ja nicht nur von Pendlern und Schülern, sondern insbesondere in den Sommermonaten von Touristen genutzt wird.
Die Destination „Lübecker Bucht“, eine der tourismusintensivsten Regionen in der Bundesrepublik Deutschland muss vernünftig, bequem, umweltfreundlich und verlässlich zu erreichen sein. Dafür werden wir sorgen.
Ich glaube, dafür hätte es den Antrag nicht bedurft, aber es ist gut, dass wir heute nochmal das Signal in die Region senden, dass die Landesregierung und das Parlament gemeinsam dieses Ziel verfolgen.
Zum Abschluss noch eine Bemerkung:
Wenn die feste Fehmarnbeltqierung gebaut ist und die Züge auf der neuen Strecke fahren, dann muss man auch einmal kritisch über die Diskussionskultur in Deutschland sprechen.
Die jetzt beklagten Verzögerungen sind auch Folge des Engagements von Parteien und Verbänden, die sich jahrelang mit aller Macht gegen den Bau gewehrt haben. Und auch den Menschen viele Jahre noch versprochen haben, die feste Fehmarnbeltquerung zu verhindern, als die Tinte unter den Verträgen bereits trocken war.
Das war unverantwortlich. Umso mehr freue ich mich, dass es bei allen Schwierigkeiten voran geht und bitte um Unterstützung des Antrages der Koalitionsfraktionen.



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Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de

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