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Christian Dirschauer: Landwirtschaft und Klimaschutz gehören zusammen
PressemitteilungNr. 217/2026 Kiel, 02.09.2026Pressesprecher Per Dittrich Tel. 01520-161 2276Landwirtschaft und Klimaschutz gehören zusammen Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg will die Nutztierhaltung in ihrem jetzigen Umfang langfristig sichern. „Mit mir wird es keinen Klimaschutz geben, der rein über sinkende Tierzahlen erzwungen wird“, stellt sie in den heutigen Ausgaben des SHZ klar. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW- Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:„Cornelia Schmachtenberg steigt in den Ring gegen eine Forderung, die niemand erhoben hat. Kein Mensch käme auf die Idee, eine Klimapolitik zu fordern, die ausschließlich auf sinkende Tierzahlen setzt. Es ist der durchschaubare Versuch, sich im Vorwahlkampf vom grünen Koalitionspartner abzusetzen, um bei den Landwirten zu punkten. Und dafür wird Klimaschutz wieder einmal reflexartig als Bedrohung für die Landwirtschaft dargestellt. Besonders schräg wird diese Scheindebatte dadurch, dass Schmachtenberg selbst zahlreiche Möglichkeiten nennt, die Klimawirkung der Tierhaltung zu reduzieren. Sie weiß also, dass es längst um mehr geht als um Tierzahlen – etwa um Nährstoffüberschüsse, die unsere Gewässer belasten, und um Treibhausgasemissionen. Gerade die Landwirte erleben längst, was Klimaveränderungen für ihre wirtschaftliche Existenz bedeuten. Trockenheit, Hitze, Starkregen und andere Wetterextreme gefährden Ernten, erhöhen Risiken und erschweren die Planung. Die Landwirtschaft vor dem Klimaschutz verteidigen zu wollen, führt deshalb völlig am Problem vorbei. Für uns als SSW ist klar: Klimaschutz funktioniert nur gemeinsam mit den Landwirten – nicht gegen sie. Die Betriebe brauchen wirtschaftliche Perspektiven, Planungssicherheit 2und praktikable Lösungen, mit denen Emissionen und Umweltbelastungen tatsächlich sinken können. Dafür braucht es aber eine Politik, die Landwirtschaft und Klimaschutz miteinander verzahnt, statt sie gegeneinander auszuspielen. Mit ein bisschen Schattenboxen wird die Ministerin weder der Realität noch ihrer eigenen Verantwortung gerecht.“