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Christopher Vogt und Anne Riecke: Politik muss wieder mehr für die Landwirtschaft tun
04.09.2026 | LandwirtschaftChristopher Vogt und Anne Riecke: Politik muss wieder mehr für die Landwirtschaft tun Zum heutigen Landesbauerntag, der anlässlich der NORLA stattfindet, erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt: „Schwarz-Grün hat den ländlichen Raum in den vergangenen Jahren sträflich vernachlässigt. Statt den Stadt-Land-Konflikt abzumildern, hat ihn diese Landesregierung weiter verschärft. Es ist kein Zufall, dass sich vor kurzem ein breites ‚Aktionsbündnis Ländliche Räume‘ gegründet hat, das auch von der Landwirtschaft unterstützt wird. Das neu geschaffene CDU-geführte Landwirtschaftsministerium war eine teure, aber wirkungslose Beruhigungspille. Denn mit dem grünen Umweltminister als Gegenspieler haben die Landwirte leider häufig das Nachsehen gehabt. Die schwarz-grüne Dauerblockade bei zahlreichen wichtigen politischen Entscheidungen nervt die Landwirte zu Recht. Die Landesregierung hat Ökonomie und Ökologie nicht versöhnt, sondern die Gräben zwischen Stadt und Land vertieft. Wenn der Ministerpräsident nach fast fünf Jahren Schwarz-Grün nun ankündigt, dass das Land endlich eine Klarstellung hinsichtlich der Knickpflege verschickt hat und die Mittel für Gänsefraßschäden erhöht, dann fällt das in die Kategorie: Besser spät als nie. Das ist alles richtig und wichtig, aber soll auch nur kaschieren, dass CDU und Grüne die großen Stellschrauben nicht gedreht haben.Eine nächste Landesregierung muss den Fokus wieder viel deutlicher auf den ländlichen Raum legen und dafür sorgen, dass die Menschen wieder eine Perspektive erhalten. Die Landwirtschaft ist und bleibt ein zentraler Wirtschaftszweig unseres Landes und darüber hinaus in Krisenzeiten ein Garant für die Versorgung der Bevölkerung.“Die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anne Riecke, ergänzt: „Der wirtschaftliche Druck auf die Landwirtschaft ist enorm. Wer zukunftsfähig bleiben will, muss investieren. Doch statt den Landwirten Planungssicherheit zu geben, schafft die Landesregierung ständig neue Auflagen und drückt sich vor unbequemen politischen Entscheidungen, weil sie den schwarz-grünen Koalitionsfrieden beenden könnten. Das beste Beispiel ist die steuerliche Risikoausgleichsrücklage für landwirtschaftliche Betriebe. In guten Zeiten steuerbegünstigt Geld zurücklegen, um für schlechte Zeiten vorzusorgen – das fordern die Bauern schon lange und würde Ertragsausfälle finanziell deutlich abmildern. Obwohl die CDU diese Forderung eigentlich unterstützt, lässt sie sich vom grünen Koalitionspartner ausbremsen und enthält sich im Bundesrat. Der entsprechende FDP-Landtagsantrag wird in den Ausschuss geschoben. Und bei der EU-Wiederherstellungsverordnung hat die Landwirtschaftsministerin offensichtlich die Zügel komplett an den grünen Umweltminister übergeben. Anders lässt sich nicht erklären, warum immer weiter landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden müssen. All dies gefährdet die wirtschaftliche Grundlage der Betriebe und zeigt: Schwarz-Grün fällt der Landwirtschaft zunehmend in den Rücken.“ Anne Riecke Sprecherin für Bildung, Kultur, Landwirtschaft, Fischerei, Jagd, Verbraucherschutz, Religion, Minderheiten, Umwelt, Klimaschutz Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de FDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de