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09.09.26 , 14:18 Uhr
CDU

Wiebke Zweig: Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge fest im Alltag verankern

Bundesweiter Warntag | 09.09.2026 | Nr. 275/26
Wiebke Zweig: Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge fest im Alltag verankern Anlässlich des morgigen bundesweiten Warntages und des erstmals damit verbundenen landesweiten Aktionstages für Bevölkerungsschutz an Schulen fordert die Sprecherin für Katastrophenschutz der CDU-Landtagsfraktion, Wiebke Zweig, einen stärkeren Fokus auf Vorsorge, Selbstschutz und praktische Krisenkompetenz.
„Der Warntag macht sichtbar, wie wichtig es ist, dass Warnungen die Menschen erreichen und sie zugleich wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Genau deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass der diesjährige Warntag in Schleswig-Holstein erstmals mit einem Aktionstag für Bevölkerungsschutz an Schulen verbunden wird. Besonders freue ich mich darüber, dass damit ein Landtagsantrag von uns aus dem vergangenen Jahr zügig umgesetzt wurde“, so Zweig.
Am morgigen Donnerstag, 10. September 2026, beteiligen sich landesweit 477 Schulen an dem Aktionstag. Damit werde an mehr als jeder zweiten Schule im Land die Gelegenheit genutzt, Schülerinnen und Schüler praktisch an die Themen Bevölkerungsschutz und Krisenvorsorge heranzuführen. Unterstützt werden die Schulen dabei von Feuerwehren, Hilfsorganisationen und weiteren Einsatzkräften.
„Kinder und Jugendliche sollen in einer Notlage nicht erst überlegen müssen, wie sie reagieren. Sie müssen wissen, wo sie verlässliche Informationen bekommen, wie sie sich selbst schützen und wie sie anderen helfen können. Mit dem Aktionstag tragen wir dieses Wissen jetzt noch stärker in die Schulen. Aus Wissen wird dann Handlungssicherheit“, betont Zweig.
Der bundesweite Warntag bietet am 10. September zugleich die Möglichkeit, die verschiedenen Warnmittel zu erleben – darunter Cell Broadcast, Warn-Apps, Rundfunkdurchsagen und Sirenen. „Der Warntag ist mehr als ein technischer Test. Er ist ein jährlicher Weckruf an uns alle: Warnungen müssen funktionieren, aber auch die Bevölkerung muss mit ihnen umgehen können“, sagt Zweig.
Für Schleswig-Holstein sei deshalb auch der weitere Ausbau des Sirenennetzes von großer Bedeutung. „Die Landesregierung hat mit der Förderung von mehr als 1.000 Sirenenstandorten bereits einen wichtigen Beitrag geleistet. Jetzt kommt es darauf an, die technischen Voraussetzungen für eine moderne und flächendeckende Warninfrastruktur konsequent weiterzuentwickeln. Beim Bevölkerungsschutz darf es keine Lücken geben“, erklärt Zweig.



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