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Rasmus Vöge: TOP 18: Die Europäische Union unbürokratisch erlebbar machen
Europäische Union | 17.09.2026 | Nr. 289/26Rasmus Vöge: TOP 18: Die Europäische Union unbürokratisch erlebbar machen Es gilt das gesprochene Wort!Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren,gestern und auch heute ist ein besonderer Tag: Der kanadische Premierminister besucht das Europäische Parlament und gestern wurde Kanada angeboten, assoziiertes Mitglied der Europäischen Union zu werden. Das ist ein großartiges Signal.Europa und die Europäische Union haben eine unglaublich große, weltweite positive Strahlkraft. Das betone ich deswegen, weil es in Deutschland in weiten Teilen des Landes zum guten Ton gehört, auf die EU zu schimpfen.Ich frage mich: Was ist denn die Alternative? Die Europäische Union ist die Antwort auf Nationalismus, Krieg und Elend.Und anderswo in der Welt werden wir bewundert, dafür, dass selbstständige Staaten bereit sind, auf einen Teil ihrer Souveränität zu verzichten und gemeinsame politische Lösungen zu erarbeiten. Und dass nachdem Kanada angekündigt hat, sich um die assoziierte Mitgliedschaft zu bewerben, nun Stimmen in Australien öffentlich werden, sich anschließen zu wollen, ist ein großer Tag für unsere Freiheit, unseren Frieden und unseren Wohlstand.Nun zum Thema: die Fördermittel der Europäischen Union sind ein wichtiger Bestandteil zur Entwicklung des ländlichen Raums in Schleswig-Holstein.Gerade deshalb haben wir hier im Landtag bereits mehrfach zur kommenden Förderperiode und zum Haushalt der Europäischen Union debattiert und lassen Sie mich das festgehalten – auch in der Regel fraktionsübergreifend und konsensual – den Mehrwert herausgestellt.Mit der bisherigen Praxis, beispielsweise der Förderung über die Aktivregionen und der Einbindung von Kommunalpolitik, weiteren Verantwortungsträgern und Ehrenamt vor Ort, wird Europa erlebbar. Und es war und ist ja auch das Ziel, dass an den Gebäuden und Anlagen, die Europa fördert, die EU-Plakette angebracht wird.Aber wir stellen auch bei der EU fest: Die Beantragung der Mittel, die Verwaltung und Seite 1/2 Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de die Abrechnung sind sehr bürokratisch organisiert und hier wollen wir ansetzen: Wir wollen Verfahren auf Landesebene vereinfachen und Vorschläge für den Bund und die EU erarbeiten, wie die Abrechnung erleichtert werden kann. Denn wer sich mit Bürgermeistern unterhält, die sich in der Aktivregion engagieren, dem wird deutlich, dass hier Handlungsbedarf besteht.Hinzu kommt: Wir müssen noch besser als bisher über die europäischen Fördermöglichkeiten informieren. Europa ist in diesen Zeiten so wichtig wie noch nie. Aber die EU ist eben nicht nur der Binnenmarkt, die gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik oder Asylpolitik wichtig, sondern auch für die Entwicklung für unsere Dörfer. Das soll so bleiben und wir bitten um Zustimmung zum Antrag. Seite 2/2 Pressesprecher Steven Nowak | Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel 0431/988-1440 | info@cdu.ltsh.de | http://www.cdu.ltsh.de