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28.10.26 , 18:01 Uhr
FDP

Christopher Vogt: Stromausfall muss Weckruf sein - Betroffene brauchen schnelle Hilfe

28.10.2026 | Energie
Christopher Vogt: Stromausfall muss Weckruf sein - Betroffene brauchen schnelle Hilfe Zum heutigen Bericht im Umwelt- und Agrarausschuss zum großflächigen Stromausfall an der Westküste erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Die Ursache für diesen massiven Stromausfall scheint immerhin relativ schnell gefunden worden zu sein. Es ist allerdings besorgniserregend, dass eine falsch verwendete Klemme zu einem solchen Ausmaß an Schäden führen kann. Eine Wiederholung der verheerenden Kettenreaktion muss unbedingt verhindert werden. Ich finde es mutig, dass die Landesregierung und der Netzbetreiber in diesem Zusammenhang von einem ‚Jahrhundertereignis‘ sprechen. Man kann nur hoffen, dass sie damit recht behalten werden.
Das Stromnetz wird durch die Erneuerbaren immer umfangreicher und auch die Steuerung wird immer komplexer. Wie sensibel diese kritische Infrastruktur ist, zeigt auch die Tatsache, dass der Netzbetreiber nicht näher erklären wollte, was in den betroffenen Umspannwerken passiert ist und wie es zu den massiven Schäden in den Verteilnetzen bis hin zum Endverbraucher kommen konnte. Klar ist, dass dieser Vorfall ein echter Weckruf für alle Beteiligten sein muss. Es ist nicht einfach, aber der Schutz des Stromnetzes auch vor Sabotageakten wird noch sehr viel ernster genommen werden müssen, auch wenn dies hier zum Glück nicht der Fall war. Auch wenn beim Katastrophenschutz nach der Ahrtal-Katastrophe schon sehr viel vorangekommen ist, zeigt dieser Fall, dass es noch weiteren Verbesserungsbedarf gibt. Dies gilt vor allem für die Kommunikationsmöglichkeiten, die Wasserversorgung oder auch die Betreuung von Beatmungspatienten in Pflegeheimen.
Die notwendige Schadensregulierung wird mit Sicherheit noch viele weitere Diskussionen nach sich ziehen. Es ist zwar gut, dass die ersten Schäden jetzt zeitnah reguliert werden sollen, aber das Ausmaß der Schäden ist sehr groß und für viele Privathaushalte eine ernsthafte Belastung. Ich sehe noch nicht die schnelle und kulante Schadensregulierung, die die Landesregierung vom Netzbetreiber erwartet. In diesem Fall auf den Zeitwert der kaputten Geräte und Maschinen zu verweisen, wird gerade bei höheren Investitionskosten nicht ausreichen. Die Betroffenen brauchen jetzt schnelle und faire Hilfe und keine Vertröstungen.“ Christopher Vogt Vorsitzender


Kontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. Pressesprecherin
Tel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de



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