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Christopher Vogt: Schwarz-Grün macht das Studium immer teurer und unattraktiver
04.11.2026 | Hochschule Christopher Vogt: Schwarz-Grün macht das Studium immer teurer und unattraktiver Zur Berichterstattung der „Kieler Nachrichten“ über den starken Anstieg des Semesterbeitrags an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erklärt der Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Schwarz-Grün macht das Studium in Schleswig-Holstein immer teurer und unattraktiver. Schleswig-Holstein erreicht in der Hochschulpolitik derzeit nur bei den Studienkosten Spitzenwerte. Neben der erneut gescheiterten Exzellenzbewerbung ist dieser massive Anstieg des Semesterbeitrages um ein Drittel innerhalb eines Jahres auf über 400 Euro ein weiteres schlechtes Signal für unseren Hochschulstandort. Die gestiegenen Kosten für ein Studium in Kiel und Schleswig-Holstein insgesamt sind die direkte Folge der schwarz-grünen Hochschulpolitik. Schwarz-Grün war mal angetreten, um die Menschen weiter zu entlasten. Passiert ist leider das genaue Gegenteil. Der Staat wird für die Menschen immer teurer, während die Qualität der Leistungen gleichzeitig abnimmt. Die schwarz-grüne Koalition hatte mit der Einführung des Verwaltungskostenbeitrags von 60 Euro selbst aktiv an der Kostenschraube gedreht – und damit mit den Studierenden ausgerechnet eine Gruppe getroffen, die von den hohen Lebenshaltungskosten ohnehin besonders stark betroffen ist. Besonders problematisch finde ich, dass sich für die Studierenden durch diese zusätzliche Gebühr überhaupt nichts verbessert, sondern damit lediglich Kürzungen der Landesregierung im Hochschuletat halbwegs ausgeglichen werden sollen. Die Qualität von Forschung und Lehre ist aber insbesondere an der Kieler Uni wegen der kürzungsbedingten Wiederbesetzungssperre beim Personal dennoch erheblich gefährdet. Das Studentenwerk ist chronisch unterfinanziert, es fehlt an Wohnheimplätzen und an bezahlbaren Wohnungen in den Hochschulstädten – insbesondere in Kiel. CDU und Grüne verkennen die Bedeutung der Hochschulen für die Entwicklung unseres Bundeslandes. Wer so mit den Studierenden umgeht, darf sich nicht wundern, wenn diese sich abwenden. Wie soll es so gelingen, mehr kluge Köpfe für unser Bundesland zu gewinnen? Man fragt sich mittlerweile, welche Ziele CDU und Grüne mit ihrer Hochschulpolitik eigentlich noch verfolgen. Die nächste Landesregierung wird sich deutlich stärker für die Hochschulen und bessere Studienbedingungen in Schleswig-Holstein einsetzen müssen.“ Christopher Vogt Sprecher für Wissenschaft/Hochschule, EnergieKontakt: Eva Grimminger, v.i.S.d.P. PressesprecherinTel.: 0431 988 1488 fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de Folge unsFDP-Fraktion Schleswig-Holstein, Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: www.fdp-fraktion-sh.de Rechtliches Datenschutzerklärung