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Birte Pauls: Medizinische Versorgung auf Inseln und Halligen sichern
Heimo Zwischenberger Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion Adresse Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel Telefon 0431 988 13051 Telefax 0431 988 1308 E-Mail h.zwischenberger@spd.ltsh.de Webseite www.spd-fraktion-sh.dePRESSEMITTEILUNG 175 – 04.11.2026Birte Pauls Medizinische Versorgung auf Inseln und Halligen sichern Zur heutigen Beratung im Sozialausschuss über die medizinische Versorgung auf den Inseln und Halligen im Zuge der Krankenhausreform erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion, Birte Pauls:„Die medizinische Versorgung der Menschen auf den nordfriesischen Inseln, den Halligen und auf Helgoland muss auch unter den besonderen Bedingungen der Insel- und Halligstandorte zuverlässig gewährleistet sein. Das ist im Zusammenhang mit der Krankenhausreform eine zentrale Herausforderung. Im heutigen Bericht der Gesundheitsministerin im Sozialausschuss ist erneut deutlich geworden, dass insbesondere bei der chirurgischen Notfallversorgung noch wichtige Fragen offen sind. Klar erwartet keiner eine Maximalversorgung auf den Inseln. Aber es kann nicht sein, dass wegen jeder kleinen chirurgischen Verletzung ein Helikopter eingesetzt wird. Wir erwarten, dass die Gesundheitsministerin sämtliche Register zieht, um die medizinische Versorgung auf Föhr und Helgoland zu sichern. Dazu gehört auch, den Bundesminister für Gesundheit, Carsten Linnemann (CDU), klar zu machen, dass Schleswig-Holstein nicht mit Berlin zu vergleichen ist.Notwendig sind nun tragfähige und langfristige Lösungen, die sowohl die ambulante als auch die stationäre und die notfallmedizinische Versorgung umfassen. Die angekündigten Gespräche zur zukünftigen Versorgung auf Föhr und Helgoland sind deshalb wichtig. Sie müssen unter Einbeziehung der Kommunen, der Beschäftigten im Gesundheitswesen und der Menschen vor Ort geführt werden. Auch die Versorgung auf Amrum und den Halligen muss dabei mitgedacht werden. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie im medizinischen Notfall Hilfe bekommen – unabhängig davon, ob sie in Kiel, auf Föhr, Amrum, einer Hallig oder auf Helgoland leben. Gleichwertige Lebensverhältnisse bedeuten auch gleichwertige Chancen auf medizinische Versorgung.“ 1