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11. Dezember 2018 – Top 45

Weiterer Tagesordnungspunkt ohne Aussprache

Zu einigen Tagesordnungspunkten fasst der Landtag Beschlüsse ohne Aussprache. Die Abgeordneten halten also keine parlamentarische Debatte, sondern stimmen ohne Debatte über diese Themen ab.

Leerer Plenarsaal vor Beginn der Plenarsitzung
Der Plenarsaal im Kieler Landeshaus Foto: Landtag, Holger Stöhrmann

Top 45 /Ausschuss-Bericht
Ergänzende Ziel- und Leistungsvereinbarungen für die Jahre 2018 und 2019 mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Europa-Universität Flensburg und der Fachhochschule Kiel
Bericht der Landesregierung – Drucksache 19/916

Bericht und Beschlussempfehlung des Bildungsausschusses – Drucksache 19/1113

Das Plenum hat den Bericht der Landesregierung zu den ergänzenden Zielvereinbarungen mit den Universitäten Kiel (CAU) und Flensburg (EUF) sowie der Fachhochschule Kiel (FH) zur Kenntnis genommen. Das Papier sieht für 2018 und 2019 weitere Investitionen an diesen Hochschulen vor. Unter anderem erhält die CAU, um den Lehrkräftebedarf in Mangelfächern wie Mathematik, Informatik und Physik verstärkt zu bekämpfen, ab 2018 jährlich einen finanziellen Nachschlag in Höhe von 100.000 Euro. Im Gegenzug wird die Uni verpflichtet, zusammen mit den Fachdidaktiken des Leibniz-Instituts ein pädagogisches Konzept zu entwickeln. Darüber hinaus bekommt die Universität für ihre Exzellenzstrategie mehr Geld an die Hand. 2019 sind es eine Million Euro. 2020 werden es 1,95 Millionen Euro sein.

Die Universität Flensburg darf sich über Finanzmittel für die Einrichtung zweier Lehrstühle freuen. Der eine betrifft den Fachbereich Darstellendes Spiel, der andere die Empirische Europaforschung. Darüber hinaus sollen künftig im Fach Sonderpädagogik 160 statt bisher 120 Personen pro Semester ihr Studium aufnehmen können. Für diese Maßnahmen überweist das Land 500.000 Euro. Nochmals 200.000 Euro gibt es für die Ausbildung von Mathelehrern sowie 360.000 Euro für die Ausbildung von Grundschullehrern.

Die FH wiederum richtet zum Wintersemester 2018/2019 den Studiengang Bauingenieurswesen ein. Dieser ist 2018 und 2019 auf 40 Studienanfänger pro Semester ausgelegt, wofür das Land eine Million Euro zur Verfügung stellt.

Meldung bei Vorlage des Berichts:
September 2018 (ohne Aussprache)