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17. August 2026 – SuedLink

Durchbruch unter der Elbe

Bohrer „Elsa“ hat es geschafft: Nach rund eineinhalb Jahren ist der 5,2 Kilometer lange Suedlink-Tunnel unter der Elbe durchbrochen. Landtagsvizepräsidentin Jette Waldinger-Thiering nahm als Tunnelpatin an der Durchschlagsfeier teil.

Blick in den Tunnel auf der Baustelle des Suedlink-Elbtunnels „ElbX“
Blick in den Tunnel auf der Baustelle des Suedlink-Elbtunnels „ElbX“
© Foto: Christian Charisius / dpa

Ein wichtiger Abschnitt der Stromtrasse Suedlink ist geschafft: Zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen ist der Tunnel für die Elbquerung fertig gebohrt. Landtagsvizepräsidentin Jette Waldinger-Thiering nahm heute (17. August) an der Durchschlagsfeier und an einer Gesprächsrunde teil. Bereits beim Baubeginn im Dezember 2024 hatte sie die Patenschaft für den Tunnel übernommen und versprochen, das Projekt weiter zu begleiten: „Ich verspreche Ihnen, dass ich über den heutigen Tag hinaus das Projekt der Elbquerung aufmerksam verfolgen werde.“ Mit dem Durchschlag konnte sich Waldinger-Thiering nun vor Ort vom Erreichen eines wichtigen Meilensteins überzeugen.

Rund eineinhalb Jahre benötigte die Tunnelbohrmaschine „Elsa“ für die 5,2 Kilometer lange Strecke unter der Elbe bis zum Zielschacht in Wischhafen. Die Elbquerung gilt als einer der technisch anspruchsvollsten Abschnitte des Suedlink. Ab Ende 2027 sollen die Stromkabel durch den Tunnel gezogen werden. Die vollständige Stromtrasse soll nach derzeitiger Planung Ende 2028 in Betrieb gehen.

Hintergrund: Suedlink

Suedlink ist eine rund 700 Kilometer lange Stromverbindung, die erneuerbare Energie vor allem aus dem windreichen Norden in die Verbrauchszentren im Süden Deutschlands transportieren soll. Die Leitungen führen von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Hessen und Thüringen bis nach Bayern und Baden-Württemberg und werden vollständig unterirdisch verlegt.

Bis zu vier Gigawatt Strom sollen über die Verbindung übertragen werden können – rechnerisch genug, um rund zehn Millionen Einfamilienhaushalte zu versorgen. Zugleich kann die Verbindung Strom in umgekehrter Richtung transportieren, etwa Solarstrom aus Süddeutschland in den Norden. An dem rund zehn Milliarden Euro teuren Infrastrukturprojekt sind die Übertragungsnetzbetreiber TenneT und TransnetBW beteiligt.

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