Der 68-seitige Bericht dokumentiert die Projekte und Aktivitäten des Landesbeauftragten vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni diesen Jahres. Bei der Übergabe betonte Meyer-Heidemann insbesondere die Bedeutung politischer Bildung für die Demokratie: „Die Wertschätzung für die Vorzüge unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vererbt sich nicht von allein an jüngere Generationen.“ Politische Bildung müsse junge Menschen für die Demokratie gewinnen, richte sich aber ebenso an Menschen jeden Alters, die an Demokratie oder Rechtsstaat zweifelten. Im Anschluss tauschten sich Meyer-Heidemann und Herbst über den Bericht und die politische Bildungsarbeit im Land aus.
Neben einer Bilanz seiner Arbeit formuliert Meyer-Heidemann zehn konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu gehören eine Stärkung der Schulen im Umgang mit extremistischen Parteien und die Weiterentwicklung der Demokratiebildung, mehr Unterstützung für die außerschulische politische Jugendbildung sowie eine weitere Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit. Auch die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen und die politische Bildung im öffentlichen Dienst sollen gestärkt werden. Eigene Kapitel widmen sich unter anderem der App „Stolpersteine Digital“ und den Projekten zu den Wahlen im Berichtszeitraum.