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23. September 2026 – Politische Bildung

Landesbeauftragter übergibt aktuellen Bericht

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, hat Landtagspräsidentin Kristina Herbst seinen Bericht für die 20. Wahlperiode übergeben.

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, übergibt Landtagspräsidentin Kristina Herbst seinen Bericht für die 20. Wahlperiode übergeben
Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, übergibt Landtagspräsidentin Kristina Herbst seinen Bericht für die 20. Wahlperiode.
© Foto: Landtag, Sönke Ehlers

Der 68-seitige Bericht dokumentiert die Projekte und Aktivitäten des Landesbeauftragten vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni diesen Jahres. Bei der Übergabe betonte Meyer-Heidemann insbesondere die Bedeutung politischer Bildung für die Demokratie: „Die Wertschätzung für die Vorzüge unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung vererbt sich nicht von allein an jüngere Generationen.“ Politische Bildung müsse junge Menschen für die Demokratie gewinnen, richte sich aber ebenso an Menschen jeden Alters, die an Demokratie oder Rechtsstaat zweifelten. Im Anschluss tauschten sich Meyer-Heidemann und Herbst über den Bericht und die politische Bildungsarbeit im Land aus.

Neben einer Bilanz seiner Arbeit formuliert Meyer-Heidemann zehn konkrete Handlungsempfehlungen. Dazu gehören eine Stärkung der Schulen im Umgang mit extremistischen Parteien und die Weiterentwicklung der Demokratiebildung, mehr Unterstützung für die außerschulische politische Jugendbildung sowie eine weitere Professionalisierung der Gedenkstättenarbeit. Auch die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Kommunen und die politische Bildung im öffentlichen Dienst sollen gestärkt werden. Eigene Kapitel widmen sich unter anderem der App „Stolpersteine Digital“ und den Projekten zu den Wahlen im Berichtszeitraum.

Der Landesbeauftragte
für politische Bildung

Der Landesbeauftragte und sein Team arbeiten unabhängig und überparteilich. Zum Angebot gehören Veranstaltungen, Workshops und Schulprojekte, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Unterrichtsmaterialien und Planspiele. Darüber hinaus stellt der Landesbeauftragte Publikationen zu politischen, historischen und gesellschaftlichen Themen bereit und vernetzt die Akteure der politischen Bildung im Land. Dabei arbeitet die Stelle mit zahlreichen Bildungseinrichtungen und gesellschaftlichen Partnern in Schleswig-Holstein zusammen. Der Landesbeauftragte ist gesetzlich verpflichtet, in jeder Wahlperiode über die Situation der politischen Bildung und seine Tätigkeit zu berichten.

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