Navigation und Service des Schleswig-Holsteinischen Landtags

Springe direkt zu:

Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

Pressefilter

Zurücksetzen
10.01.17
15:04 Uhr
B 90/Grüne

Rasmus Andresen zum voraussichtlichen Jahresabschluss 2016

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh.gruene-fraktion.de
Nr. 003.17 / 10.01.2017

Haushaltssanierung statt populistischer Steuersenkung
Zum voraussichtlichen Jahresabschluss 2016 mit einem historischen Haushaltsüber- schuss von 565 Millionen Euro und zum Vorschlag der CDU, den Haushaltsüberschuss zur Senkung der Grunderwerbssteuer zu verwenden, sagt der haushaltspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Rasmus Andresen:
Wir Grüne freuen uns, dass das Land mit einem historischen Haushaltsüberschuss aus 2016 in das Jahr starten kann. Während CDU und FDP vor Jahren den finanzpoliti- schen Totalkollaps prognostiziert haben, sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Wir Grüne sprechen uns dafür aus, den Haushaltsüberschuss zum einen für die Sanie- rung unserer maroden Infrastruktur und zum anderen für den Schuldenabbau einzuset- zen. Es ist ein großer Erfolg, dass die Schuldenuhr im Land rückwärts läuft und marode Hochschulen, Krankenhäuser und Straßen nach Jahrzehnten der Untätigkeit endlich saniert werden können.
Es ist deshalb völlig unangebracht, sich wie CDU-Fraktionschef Daniel Günther durch populistische Vorschläge zur Senkung der Grunderwerbssteuer beliebter machen zu wollen. Eine Senkung der Grunderwerbssteuer von 6,5 Prozent auf 5 Prozent würde das Land und den Kommunen ungefähr 140 Millionen Euro kosten. Eine Summe, die zum Schuldenabbau und zur Sanierung der Infrastruktur fehlen würde.
Günther setzt die falschen Prioritäten. Wohnungswirtschaft und Opposition, die vor we- nigen Jahren die Grunderwerbssteuer selbst erhöht haben, tönten nach der Erhöhung auf 6,5 Prozent, dass der Wohnungs- und Häusermarkt dadurch zum Erliegen kommen würde. Die Prognosen damals sind genauso wenig wahr geworden wie die zum Lan- deshaushalt.
Seite 1 von 2 Günther macht Haushalts- und Steuerpolitik nach Kassenlage. Wir Grüne bleiben da- bei, unseren Haushalt Stück für Stück zu konsolidieren und unsere Infrastruktur zu sa- nieren.
***



2