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05.01.26 , 11:43 Uhr
Landtag

Sternsinger segnen das Landeshaus

Nr. 1 / 5. Januar 2026


Sternsinger segnen das Landeshaus

Am ersten Montag im neuen Jahr (5. Januar) haben knapp 100 Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Schleswig-Holstein den Landtag besucht. Sie brachten dem Landeshaus den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ in Form des Kreidezeichens 20*C+M+B+26 und sammelten Spenden für notleidende Kinder weltweit. Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Ministerpräsident Daniel Günther nahmen die Mädchen und Jungen gemeinsam am Landeshaus in Empfang.
Die Parlamentspräsidentin dankte den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement: „Es beeindruckt mich sehr, dass ihr in diesem Jahr mit eurer Sammlung ein wichtiges Zeichen gegen Kinderarbeit in der Welt setzt“, sagte Herbst bei der Begrüßung im Landeshaus. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ machen die Sternsinger in diesem Jahr darauf aufmerksam, dass Kinderarbeit, die in weiten Teilen der Welt nach wie vor zum Alltag gehört, Kinderrechte verletzt – obwohl sie international verboten ist. Trotz des Verbots müssen Schätzungen zufolge etwa 138 Millionen Kinder im Alter zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen Bedingungen.
Im Anschluss an die Begrüßung im Foyer des Landeshauses hatten die Sternsinger Gelegenheit, der Landtagspräsidentin und dem Ministerpräsidenten im Plenarsaal Fragen zu stellen. Die Kinder konnten sich zudem gemeinsam mit Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Ministerpräsident Daniel Günther fotografieren lassen, Autogramme einsammeln und sich ihr Sternsinger-T-Shirt signieren lassen. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen.
Die Sternsinger erzielten im Jahr 2025 in 7.328 Pfarrgemeinden, Schulen und Einrichtungen bundesweit erneut ein herausragendes Sammlungsergebnis: Es wurden insgesamt mehr als 48 Millionen Euro gespendet. Die Wurzeln des Dreikönigssingens reichen bis ins 15./16. Jahrhundert zurück. Rund um den 6. Januar zogen damals junge Menschen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige durch die Städte und verkündeten die Geburt Jesu. Dieser Brauch wurde 1959 wieder aufgegriffen und mit einem neuen Ziel verbunden: Kinder bringen den christlichen Segen und sammeln Spenden für andere Kinder in Not. Mittlerweile ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Die Sternsinger, die den Landtag in diesem Jahr besuchen, kommen aus den katholischen Kirchengemeinden Ahrensburg, Bad Bramstedt, Bad Oldesloe, Bad Segeberg, Itzehoe, Kaltenkirchen, Kiel, Niebüll, Plön und Trittau.


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