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15. April 2026 – Bürgerentscheid

„Ausdruck lebendiger Demokratie“: Abstimmung über Olympia in Kiel

Landtagspräsidentin Kristina Herbst ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, ihre Stimme abzugeben. Am 19. April entscheiden die Kielerinnen und Kieler über die Olympia-Bewerbung ihrer Stadt. 

Landtagspräsidentin Kristina Herbst mit Mitgliedern aus den Fraktionen mit dem Jo-Schild für die Bewerbung Kiels für Olympia
Ein einstimmiges „Jo!“ zur Kieler Olympia-Bewerbung: Landtagspräsidentin Kristina Herbst und Mitglieder der Fraktionen (nicht alle Fraktionen sind auf dem Bild vertreten).
© Foto: Landtag, Sönke Ehlers

In der Landeshauptstadt Kiel findet am 19. April der Bürgerentscheid über eine mögliche Beteiligung der Stadt an der deutschen Olympia und Paralympics-Bewerbung statt. Landtagspräsidentin Kristina Herbst ermuntert alle abstimmungsberechtigten Kielerinnen und Kieler, sich an dem Bürgerentscheid zu beteiligen. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hatte sich bereits im Jahr 2024 in einem einstimmig gefassten Beschluss für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele mit dem Segelstandort Kiel ausgesprochen.

Der Beschluss des Parlaments macht deutlich, dass die mögliche Olympia-Bewerbung weit über die Stadtgrenzen Kiels hinausreicht und als gesamtgesellschaftliches Projekt betrachtet wird. Dabei stehen insbesondere Fragen der nachhaltigen Entwicklung, der Infrastruktur sowie der langfristigen Stärkung des Sportstandorts Schleswig-Holstein im Fokus.

Herbst: Bürgerentscheid „Ausdruck lebendiger Demokratie“

Wenige Tage vor dem Bürgerentscheid betont Landtagspräsidentin Kristina Herbst die Wichtigkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. „Der Bürgerentscheid in Kiel ist ein Ausdruck lebendiger Demokratie und zeigt, wie wichtig die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger bei grundlegenden Zukunftsfragen ist. Die Bewerbung um Olympische Spiele berührt zentrale Themen wie Nachhaltigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und die Rolle des Sports in unserer Gesellschaft. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat sich in einem einstimmigen Beschluss intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial ein solches Projekt für unser Land entfalten kann. Darüber hinaus wird der gesellschaftliche Zusammenhalt durch die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele gestärkt. Der Bürgerentscheid gibt den Kielerinnen und Kielern die Gelegenheit, ihre Perspektive hierzu klar zum Ausdruck zu bringen.“

Alle im Schleswig-Holsteinischen Landtag vertretenen Fraktionen hatten zur Begründung ihres gemeinsamen Antrages aus dem Jahr 2024 darauf hingewiesen, dass Kiel mit seiner international anerkannten Segelinfrastruktur und der langjährigen Erfahrung in der Ausrichtung großer Sportveranstaltungen hervorragende Voraussetzungen für olympische Wettbewerbe bietet. Zugleich wird betont, dass durch die Nutzung bestehender Anlagen ein nachhaltiger und ressourcenschonender Ansatz verfolgt werden kann. Eine Bewerbung wird darüber hinaus als Chance gesehen, wirtschaftliche Impulse zu setzen, die Infrastruktur weiterzuentwickeln und den Sportstandort Schleswig-Holstein langfristig zu stärken sowie die internationale Sichtbarkeit Deutschlands zu erhöhen.

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