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30. April 2019 – Antrittsbesuch

Schlie empfängt japanische Generalkonsulin

Seit Mai 2018 ist Kikuko Kato Generalkonsulin Japans in Hamburg. Heute hat sie erstmals den Landtag besucht und Landtagspräsident Schlie getroffen. Der Besuch fällt auf einen besonderen Tag in Japan: den Rücktritt von Kaiser Akihito.

Landtagspräsident Klaus Schlie posiert mit der Generalkonsulin von Japan, Kikuko Kato, in seinem Dienstzimmer.
Zum ersten Mal zu Gast im Landeshaus: die japanische Generalkonsulin Kikuko Kato
© Foto: Landtag, Regina Baltschun

Schlie empfing die 59-Jährige zum Gedankenaustausch, nachdem sie sich ins Gästebuch des Landtages eingetragen hatte. Zum Programm zählte außerdem ein kurzer Rundgang durch das Landeshaus. Kato, die bereits in der japanischen Botschaft in Deutschland und Ungarn tätig war, hatte zu Beginn ihrer Laufbahn – von 1988 bis 1990 – schon einmal im japanischen Generalkonsulat in Hamburg Station gemacht.

Schleswig-Holstein unterhält seit 1995 freundschaftliche Kontakte zur japanischen Präfektur Hyogo. Im Juli 1995 besuchte die damalige Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation erstmals die Provinzhauptstadt Kobe. Im November 1997 vereinbarten Schleswig-Holstein und die Präfektur Hyogo ein Abkommen zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf den Gebieten Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur.

Neue Zeitrechnung in Japan

Für die Japaner ist heute ein besonderer Tag: Kaiser Akihito dankt ab. Mit dem Rücktritt des 85-jährigen Monarchen nach 30 Jahren auf dem Thron endet in Japan eine Ära. Dass ein Tenno, wie der Herrscher in Fernost genannt wird, abtritt, ist außergewöhnlich: Das letzte Mal war dies vor etwa 200 Jahren der Fall. Kaiser Akihito hatte seine Entscheidung mit seiner angeschlagenen Gesundheit begründet. Nachfolgen soll ihm am 1. Mai sein ältester Sohn Naruhito. Damit beginnt in Japan eine neue Zeitrechnung.