Diese Webseite verwendet ausschließlich für die Funktionen der Website zwingend erforderliche Cookies.

Datenschutzerklärung

22. April 2020 – Europaausschuss

Reise nach Brüssel abgesagt

Der Europaausschuss mahnt, die Digitalisierung auf europäischer Ebene voranzutreiben. Grund: Die Corona-Krise decke Mängel in der Online-Kommunikation auf. Eine Informations­reise nach Brüssel wird abgesagt.

EU-Flaggen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission.
Digitalisierung vorantreiben: auch ein Anliegen der Europäischen Kommission für 2020.
© Foto: dpa, Inga Kjer

Einigkeit im Europaausschuss: Die Abgeordneten haben sich angesichts der Corona-Pandemie geschlossen dafür ausgesprochen, eine für Anfang September geplante Reise des Ausschusses nach Brüssel abzusagen. Ob und wie der Besuch in die Hauptstadt Europas nachgeholt werden kann, soll zu einem späteren Zeitpunkt besprochen werden.

Weiterhin auf der Tagesordnung stand ein Bericht des Leiters der Vertretung Schleswig-Holsteins bei der EU im Brüssler Hanse-Office, Thorsten Augustin. Er berichtete dem Ausschuss, der per Telefonkonferenz tagte, unter anderem von Problemen bei der Online-Kommunikation in Brüssel. Es fänden dort derzeit kaum Präsenzsitzungen statt und für Konferenzen gebe es zu wenig gesicherte Videoleitungen, so Augustin. Das Fazit der Abgeordneten Bernd Heinemann (SPD) und Jette Waldinger-Thiering (SSW): Die Digitalisierung muss vorangetrieben werden. „Ich sehe Änderungen in der Kommunikation als Chance, die Digitalisierung vermehrt im Europaausschuss zu thematisieren“, so Heinemann.