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23. Juni 2023 – Krach-Mach-Tach 2023

Landtagspräsidentin wirbt für Inklusion

Nach der pandemiebedingten Pause ist der Krach-Mach-Tach auf der Kieler Woche wieder an den Start gegangen. Mit buntem Programm wird ein Zeichen für mehr gelebte Vielfalt in unserer Gesellschaft gesetzt.

Landtagspräsidentin Kristina Herbst und die Behindertenbeauftragte  Michaela Pries stehen mit Moderator Philipp Jeß auf der Bühne beim Krach-Tach-Tag auf der Kieler Woche.
Landtagspräsidentin Kristina Herbst und die Behindertenbeauftragte Michaela Pries stehen mit Moderator Philipp Jeß auf der Bühne (v.l.)
© Foto: Landtag, Sophie Seidel

Inklusion durch Spaß und Freude in die Gesellschaft zu tragen – das ist das Ziel des Krach-Mach-Tachs. Die Veranstaltung der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Michaela Pries, soll Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen schaffen, auch um Vorurteile abzubauen. 

„Inklusion in allen Köpfen zu verankern, das verbinde ich mit der Schirmherrschaft für den Krach-Mach-Tach“, führte Herbst aus. „Dass das Leben mit Einschränkungen vielfältig ist, habe ich insbesondere während meiner Zeit als Kieler Ratsfrau und in der Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung erlebt.“ Dort habe sie gelernt, dass man Inklusion sehr weit denken müsse, beispielsweise bei der Planung von Bauprojekten. Es reiche eben nicht, nur Menschen im Rollstuhl im Kopf zu haben, denn die Bandbreite möglicher Einschränkungen sei vielfältig und das müsse man auch unermüdlich deutlich machen.

Barriere im Kopf muss fallen

„Das Tolle am Krach-Mach-Tach ist, dass hier Raum für Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderungen geschaffen wird“, so Herbst. „Und das ist ganz wichtig für unsere Gesellschaft, die inklusiver werden will und werden muss – die Barriere in den Köpfen muss fallen.“

In Schleswig-Holstein leben über 300.000 Menschen, die als schwerbehindert anerkannt sind – mehr als zehn Prozent der Bevölkerung. „Sie sind Teil unserer Gesellschaft, deshalb müssen wir das Thema Inklusion immer wieder in den Fokus rücken.“