Unter dem Leitmotiv „Vernetzte Sicherheit im Heimat- und Bevölkerungsschutz“ standen in diesem Jahr beim Einsatzkräfte-Empfang in Büdelsdorf neben Dank und Wertschätzung insbesondere die Zusammenarbeit und Vernetzung der unterschiedlichen Akteure im Mittelpunkt.
„Gestern haben wir den 80. Geburtstag unseres Landes gefeiert. Heute feiern wir die Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass unser Land sicher ist und dass Hilfe da ist, wenn sie gebraucht wird“, sagte Landtagspräsidentin Kristina Herbst im Gespräch mit Moderatorin Harriet Heise. „Was unsere Einsatzkräfte haupt- wie ehrenamtlich leisten, verdient nicht nur unseren Dank, sondern den Respekt und die Anerkennung der gesamten Gesellschaft.“
Besondere Rolle des freiwilligen Engagements
Angesichts einer veränderten Sicherheitslage komme dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Organisationen eine immer größere Bedeutung zu, betonte Herbst. „Keine Organisation kann die Herausforderungen unserer Zeit allein bewältigen. Entscheidend ist, dass die Menschen und Institutionen, auf die es im Ernstfall ankommt, sich kennen, einander vertrauen und eingespielt zusammenarbeiten. Schleswig-Holstein zeigt, was möglich ist, wenn alle Beteiligten über die Grenzen der eigenen Organisation hinausdenken.“
Eine besondere Rolle spiele dabei das freiwillige Engagement. „Unsere Sicherheits- und Hilfestrukturen wären ohne die vielen Ehrenamtlichen nicht denkbar. Und auch die Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst zeigen jeden Tag, was es bedeutet, Verantwortung für andere zu übernehmen. Dieses Engagement stärkt unsere Einsatzfähigkeit und zugleich den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagte Herbst.
Talkrunde über zivil-militärisches Zusammenwirken
In einer anschließenden Talk-Runde diskutierten Fregattenkapitän Frank Martin vom Landeskommando Schleswig-Holstein, Dr. Sebastian Bruns, Leiter der Task Force Zivile Verteidigung im Innenministerium, Benjamin Hussong vom DRK-Landesverband Schleswig-Holstein und Lars Wehmeyer vom Technischen Hilfswerk über das Leitmotiv „Vernetzte Sicherheit im Heimat- und Bevölkerungsschutz“. Im Mittelpunkt standen das zivil-militärische Zusammenwirken, die Vernetzung der beteiligten Organisationen und die Frage, wie Schleswig-Holstein seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und neuen Bedrohungslagen weiter stärken kann.
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