Unter dem Motto „Abstrampeln für die Inklusion“ haben die Neumünsteraner ein hölzernes „Hamsterrad“ gebaut und mit Begriffen wie „Vorurteile“, „Barrieren" und „Konkurrenz“ beschriftet. Das Rad soll den Kampf gegen Ausgrenzung darstellen.
Krach machen für die Inklusion
Der Lohn: ein Preisgeld von 1000 Euro. Insgesamt zwölf Teams mit etwa 500 Teilnehmern zogen auch in diesem Jahr während der Kieler Woche durch die Stadt und machten mit selbstgebauten Instrumenten Krach für die gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen. Diese „größte inklusive Parade Deutschlands“, wie der Behindertenbeauftragte Uli Hase betont, fand zum siebten Mal statt.
Landtagspräsident Klaus Schlie ist Schirmherr der Veranstaltung. Auf der abschließenden Feier in der Kieler Innenstadt hob er hervor, „dass wir alle, Menschen mit und ohne Behinderung, gemeinsam auf dem richtigen Weg sind: zu einer inklusiven Gesellschaft“.