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Landesbeauftragter Schleswig-Holstein

Piktogramme auf der Präsenz des Landesbeauftragten bei Artikeln in leichter Sprache :

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung

Gebärdensprachfilm "Der Landesbeauftragte":

Der Landesbeauftragte stellt in einem Gebärdensprachfilm seine Arbeit vor.

Sie starten den Film, wenn Sie auf das Bild klicken.

Der Film ist untertitelt.

Wir danken der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und zwei gehörlosen Filmprofis für die Unterstützung zur Herstellung des Films.

Der Landes-Beauftragte für Menschen mit Behinderung in leichter Sprache:

 

Wichtiges Gesetz für Menschen mit Behinderung

                                                                    

Es gibt viele Gesetze.
Das sind Regeln für alle Menschen in einem Land.
Ein wichtiges Gesetz heißt:

Gesetz zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung.

    

 

In dem Gesetz steht:
Alle Menschen sind gleich:
Menschen mit Behinderung
und Menschen ohne Behinderung.
Die Regeln sind für alle Menschen gleich.

  

Und im Gesetz steht:
Alle Menschen dürfen sagen:

  •   Das möchte ich.
  •   Und das möchte ich nicht.

Man sagt dazu auch: selbst-bestimmt.

 

Zum Beispiel darf jeder selbst bestimmen:

  •   So möchte ich wohnen.
  •   Das möchte ich arbeiten.

 

    

 

   

In dem Gesetz steht auch:
Es gibt Menschen,
die für Menschen mit Behinderung da sind.

Sie heißen: Beauftragte
für Menschen mit Behinderung.

 

 

 

 

Es gibt viele Beauftrage für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel:

 - In der Regierung von ganz Deutschland.
Das ist die Bundes-Beauftragte.

 

 

 - In den Bundes-Ländern.
Das ist der Landes-Beauftragte.

Zum Beispiel:
Im Bundes-Land Schleswig-Holstein.

 

 - In den Städten und Dörfern.
Das sind die Kommunalen Beauftragten.

Zum Beispiel in der Stadt Kiel.


   Der Landes-Beauftragte in Schleswig-Holstein

 

    

Ulrich Hase ist der Landes-Beauftragte für Menschen
mit Behinderung in Schleswig-Holstein.
Seit über 35 Jahren arbeitet Ulrich Hase für Menschen 
mit Behinderung.
Und er arbeitet mit den Menschen zusammen.

Ulrich Hase ist fast taub.
Er hat zwei Kinder, die schon erwachsen sind.

     

Was hat Ulrich Hase gelernt und gearbeitet?

Ulrich Hase hat viel gelernt.
Erst in der Schule.
Dann in der Schule für Erwachsene.
Er hat zwei Berufe gelernt.

            

Der eine Beruf heißt: Jurist.
Ein Jurist hat viel über Gesetze und Rechte von
Menschen gelernt.
Juristen sind zum Beispiel: Richter oder Anwalt.

    

Der andere Beruf heißt: Lehrer
für Menschen mit Hör-Schädigung.
Menschen mit Hör-Schädigung sind taub.
Oder sie können nur schlecht hören.
Ein Lehrer bringt den Menschen etwas bei.


 

  

Was macht Ulrich Hase als Landes-Beauftragter?
Ulrich Hase hilft Menschen mit Behinderung
in Schleswig-Holstein.
Dafür spricht er mit vielen Menschen.

         

      

Oft spricht er mit Politikern.
Politiker entscheiden viele wichtige Dinge.
Zum Beispiel:
Sie machen Gesetze.

Dabei hilft Ulrich Hase.
Er sagt: Die Gesetze müssen
für alle gut sein.
Auch für Menschen mit Behinderung.

 

           

        

 

Alle 2 Jahre schreibt Ulrich Hase einen Text
über seine Arbeit.
Der Text heißt: Bericht.

Im Bericht steht:
Das ist gut oder das ist nicht gut
für Menschen mit Behinderung.

 

    6. Bericht    

           

 

 

 

  

Zum Beispiel:
 -  Treppen an Bahnhöfen und in Häusern.
Treppen stören Menschen im Rollstuhl.

 

  

 -  Viele Menschen können Gesetze
nur schwer verstehen.
Gesetze soll es auch in leichter Sprache geben.
Dann können alle Menschen die Gesetze verstehen.

 

 

 -  Menschen mit Behinderung sollen
selbst sagen:
Das will ich, das brauche ich.

  

        

     

         

 

Viele Menschen lesen den Bericht.
Auch die Politiker im Bundes-Land
Schleswig-Holstein.

 

Die Politiker sagen:
Der Bericht von Ulrich Hase ist wichtig
für unsere Arbeit.

Nun wissen wir,
was gut für Menschen mit Behinderung ist.

 

 

Haben Sie Fragen an Ulrich Hase?

       

Sie können ihm einen Brief schreiben.

 

Die Adresse ist:

Postfach 7121

24171 Kiel

     

Sie können ihn anrufen.

Die Telefon-Nummer ist:

0431  988 1620

                           

 

Sie können ihm eine E-Mail schreiben.
Die E-Mail-Adresse ist:
lb@landtag.ltsh.de

       

Ulrich Hase hat ein Büro in Kiel.
Das Büro ist nahe beim Landeshaus.

Die Adresse ist:
Karolinenweg 1
24105 Kiel.

 

 

 

Wenn Sie ihn besuchen wollen,
rufen Sie bitte vorher an.
Und machen Sie einen Termin.
Wenn Sie einen Termin haben,
hat er Zeit für Sie.

 

 

Was machen die Kommunalen   Beauftragten?

    

Es gibt nicht nur den Landes-Beauftragten.
Es gibt auch die:
Kommunalen Beauftragten.

    

Die Kommunalen Beauftragen helfen
in Ihrer Stadt oder Ihrem Wohnort.
Die Kommunalen Beauftragen kennen sich gut aus:
Da wo Sie wohnen.

    

 

    

Welcher Kommunale Beauftragte hilft Ihnen?
Rufen Sie den Landes-Beauftragten an.
Die Telefon-Nummer ist:
0431 988 1620.

Sagen Sie ihm wo Sie wohnen.
Der Landes-Beauftragte sagt Ihnen
die Telefon-Nummer.
Von Ihrem Kommunalen Beauftragten.

 

      

 

 

 

Oder klicken Sie auf diesen Internet-Link:
https://www.landtag.ltsh.de/opencms/beauftragte/lb/daten/download-publikationen/weblist.pdf

 

 

 

Dort gibt es eine Liste.

Da stehen alle Kommunalen Beauftragen drauf:
 -  Name,
 -  Adresse,
 -  Telefon-Nummer von den Kommunalen Beauftragten.

 

Impressum oder wer den Text gemacht hat:

Original-Text:
Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung Schleswig-Holstein

Übersetzung in Leichte Sprache:
Annika Wallaschek

Prüfung auf Leichte Sprache:
Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen 

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung:

Dr. Ulrich Hase und sein Team sind Ansprechpartner, bieten Rat und Hilfe für Menschen mit Behinderung und beraten die Landesregierung und den Landtag. In Deutschland lebt jeder zehnte Mensch mit einer schweren Behinderung. In Schleswig-Holstein ist offiziell bei 548.542 Menschen eine Behinderung festgestellt (31.10.2015, davon gelten 338.264 Personen als schwerbehindert). Alle Menschen mit Behinderung haben ein Recht darauf, dass der Staat ihre besonderen Bedürfnisse ernst nimmt und entsprechend handelt. Seit 1994 ist Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes geändert worden, um den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung Nachdruck zu verleihen. Die Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung der Vereinten Nationen erklärt die Menschenrechte von Menschen mit Behinderung und wurde für Deutschland ab März 2008 zu nationalem Recht.
Ebenso wie im Bund, werden in Schleswig-Holstein viele Bemühungen zum Ausgleich von Nachteilen, die sich aus Behinderungen ergeben, unternommen. Diese Anstrengungen schlagen sich zum Teil ebenfalls in Gesetzen und Verordnungen nieder. Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz ist mit dem unterstrichenen Wort verlinkt. Aufgabe des Landesbeauftragten ist vorrangig die Beratung des Landtags und der Landesregierung bei Vorhaben, die Belange der Menschen mit Behinderung berühren, um so die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft aktiv zu fördern und gleichwertige Lebensbedingungen anzustreben. Dazu gehört unter anderem:

  • den Bau barrierefreier Wohnungen sowie öffentlicher Gebäude zu fördern und den öffentlichen Personennahverkehr für Menschen mit Behinderung zu erschließen
  • die schulische Integration und Förderung von Menschen mit Behinderung
  • die Erfüllung der Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen
  • die Beratung betroffener Menschen und ihrer Angehörigen in Grundsatzangelegenheiten.

Der Landesbeauftragte arbeitet weisungsunabhängig, legt dem Landtag alle zwei Jahre einen Tätigkeitsbericht vor und macht bei öffentlichen Veranstaltungen auf Anliegen der Menschen mit Behinderung aufmerksam. Broschüren und Presseveröffentlichungen dazu finden Sie auf dieser Internetseite.

Grundsätzlich hilft der Landesbeauftragte Rat suchenden Menschen landesweit, wenn Schwierigkeiten aufgrund von Behinderungen eintreten. Häufig kann der Landesbeauftragte schon mit Hinweisen auf die zuständige Stelle helfen. Oft können bereits bei der telefonischen Kontaktaufnahme Lösungen gefunden werden. Vielfach können die kommunalen Beauftragten in Kreisen, Städten und Gemeinden Rat suchenden Menschen vor Ort Ansprechpartner sein. Eine stets aktualisierte Liste der kommunalen Beauftragten ist durch das unterstrichene Wort verlinkt. Wenn bereits andere Stellen um Hilfe gebeten wurden, stimmt sich der Landesbeauftragte mit diesen ab. In Abgrenzung zum Aufgabenbereich der Bürgerbeauftragten für soziale Angelegenheiten werden Einzelfälle nur dann bearbeitet, wenn keine Verwaltungsakte berührt sind, Grundsatzangelegenheiten vorliegen oder Zuständigkeiten unklar sind. Nicht tätig wird der Landesbeauftragte immer dann, wenn der Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages oder Deutschen Bundestages bereits mit der Angelegenheit befasst sind. Ebenfalls wird der Landesbeauftragte in Widerspruchsverfahren gegenüber Verwaltungen nicht tätig. Der Landesbeauftragte überprüft weder Gerichtsentscheidungen noch nimmt er eine Vertretung vor Gericht wahr.