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19.02.18
17:15 Uhr
FDP

Jan Marcus Rossa: Voraussetzungen für die Schaffung von Wohnraum verbessern

Presseinformation

Christopher Vogt MdL Vogt, Vorsitzender Anita Klahn MdL Klahn, Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky MdL Kumbartzky, Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 042/ 2018 Kiel, Montag, 19. Februar 2018
Wohnungsbau/Schaffung von Wohnraum



www.fdp-fraktion-sh.de Jan Marcus Rossa: Voraussetzungen für die Schaffung von Wohnraum verbessern Zur vom Sozialverband und Mieterbund gestarteten Volksinitiative für be- zahlbaren Wohnraum in Schleswig-Holstein erklärt der wohnungsbaupoliti- sche Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jan Mar cus Ros sa: Mar Rossa:

„Der zunehmende Wohnungsmangel in Teilen des Landes ist ein Problem, das mittlerweile auch Durchschnittsverdiener betrifft. Deshalb brauchen wir dringend Entlastung auf dem Wohnungsmarkt. Die Diskussion um sozialen Wohnungsbau lenkt davon ab, dass in den letzten Jahren auch der private Wohnungsbau zu kurz gekommen ist. Das ist kein Marktversagen, sondern Folge politischer Entscheidungen: Der Staat ist durch verschärfte Baustan- dards und gestiegene Steuern zum größten Kostentreiber geworden, was sich durch Mieterhöhungen bemerkbar macht und die Entstehung neuen Wohnraums behindert.
Ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der Landesverfassung hilft den Be- troffenen nicht und schafft nicht eine zusätzliche Wohnung. Wir wollen auf Landesebene die Voraussetzungen für die Schaffung von Wohnraum ver- bessern, indem wir es den Kommunen planungsrechtlich ermöglichen, mehr Bauland auszuweisen. Zudem müssen wir in der Landesbauordnung verbes- serte Möglichkeiten zur Nachverdichtung schaffen. Auch die Förderung von Eigenheimen verringert den Druck auf dem Mietwohnungsmarkt. Wir Freie Demokraten setzen uns deshalb im Bereich der Grunderwerbsteuer für ei- nen Freibetrag beim Ersterwerb einer Wohnimmobilie ein.
Indem wir die Fesseln lösen, die den Bau nachgefragten Wohnraums behin- dern, entschärfen wir das Wohnungsproblem im Land. Dabei sind wir auch auf die Mitwirkung der Kommunen angewiesen, die durch die zügige Bear- beitung von Bauanträgen dieses Ziel unterstützen könnten.“


Eva Grimminger, Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1488, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de