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24.07.18
13:58 Uhr
FDP

Dennys Bornhöft: Erhöhung der wöchentlichen Sprechstunden für niedergelassene Ärzte kann nicht der erste Schritt sein

Presseinformation

Christopher Vogt, MdL Vorsitzender Anita Klahn, MdL Stellvertretende Vorsitzende Oliver Kumbartzky, MdL Parlamentarischer Geschäftsführer
Nr. 270/ 2018 Kiel, Dienstag, 24. Juli 2018
Gesundheit/ Ärztliche Versorgung



www.fdp-fraktion-sh.de Dennys Bornhöft: Erhöhung der wöchentlichen Sprechstunden für niedergelassene Ärzte kann nicht der erste Schritt sein Anlässlich des durch Bundesgesundheitsminister Spahn angekündigten Ge- setzes für schnellere Termine und bessere Versorgung, äußert sich der ge- sundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dennys Bornhöft:
„Bevor über eine Erhöhung der wöchentlichen Sprechstunden von derzeit 20 auf 25 Stunden für alle niedergelassenen Ärzte diskutiert wird, sollten diese zuerst ihre erbrachten Leistungen auch gänzlich erstattet bekommen. Schon heute bekommen niedergelassene Ärzte zehn bis zwanzig Prozent ih- rer Leistungen aufgrund der für sie geltenden Budgetierung nicht vergütet. Eine stumpfe Forderung nach mehr Leistungsbereitschaft der Niedergelas- senen ist ungerecht und geht nur die Symptome, nicht aber die Ursachen der Versorgungslücken an.
Die Budgetierung, so wie sie derzeit angewendet wird, muss ein Ende ha- ben, denn nur so kann ein echter Anreiz geschaffen werden, neue Patienten aufzunehmen und damit den Wartestau in den Praxen abzubauen.
Eine weitere denkbare Möglichkeit, die sich zuspitzende Situation in der ärztlichen Versorgung zu verbessern, liegt für uns Freien Demokraten in der Reduzierung der bürokratischen Hürden für alle Ärzte. Schon heute wenden niedergelassene Ärzte in Deutschland etwa 54,2 Millionen Arbeitsstunden im Jahr für administrative Pflichten auf. Hier gibt es Reserven für mehr Ar- beitsstunden am Menschen und weniger am Formular.“



Sina Schmalfuß, stellv. Pressesprecherin, v.i.S.d.P., FDP-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Landeshaus, 24171 Kiel, Postfach 7121, Telefon: 0431 / 988 1490, Telefax: 0431 / 988 1497, E-Mail: fdp-pressesprecher@fdp.ltsh.de, Internet: http://www.fdp-fraktion-sh.de