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04.01.19
15:48 Uhr
B 90/Grüne

Marlies Fritzen zur Untersuchung von Rissvorfällen durch das MELUND

Presseinformation

Landtagsfraktion Schleswig-Holstein Pressesprecherin Claudia Jacob Landeshaus Düsternbrooker Weg 70 24105 Kiel
Zentrale: 0431 / 988 – 1500 Durchwahl: 0431 / 988 - 1503 Mobil: 0172 / 541 83 53
presse@gruene.ltsh.de www.sh-gruene-fraktion.de
Nr. 002.19 / 04.01.2019
Pragmatische Lösungen statt populistische Forderungen
Zur Untersuchung der Rissvorfälle hinter wolfssicheren Zäunen durch das MELUND sagt die naturschutzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:
Wenn ein Wolf mehrfach hohe Weidezäune überwunden und sich offenbar auf Schafe als Beute spezialisiert hat, muss ein Abschuss ernsthaft erwogen werden. Die Möglich- keit dazu bietet das Naturschutzrecht. Es ist gut und richtig, dass das Ministerium dies nun prüft.
Die Forderung nach einer Übernahme des Wolfes in das Jagdrecht hingegen ist weder sachgerecht noch zielführend. Sie hilft niemandem weiter – am wenigsten den Schä- fer*innen in der aktuellen Situation.
Artenschutz und Tierhaltung auf der Weide dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Wir brauchen keine populistischen Forderungen, sondern pragmatische Lö- sungen, die im Rahmen des Wolfsmanagements weiterentwickelt werden müssen.
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