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15. September 2026 – Plenum / Vorschau

Sozialtarif für den Nahverkehr gefordert

Die SPD fordert einen landesweiten "Sozialtarif" für Bus und Bahn. Menschen mit geringem Einkommen sollen ab August 2027 ein deutlich vergünstigtes und möglichst unbürokratisches Angebot auf Basis des Deutschlandtickets erhalten.

Schüler:innen steigen an einer Bushaltestelle in einen Bus ein.
Nach dem Willen der SPD-Fraktion sollen Menschen mit geringem Einkommen bald von einem Sozialtarif für Bus und Bahn profitieren.
© Foto: dpa, Jens Büttner

Die SPD macht sich für einen „Sozialtarif“ bei Bus und Bahn in Schleswig-Holstein stark, denn „Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels sein“. Der Norden brauche ein „deutlich vergünstigtes, einfach zugängliches und möglichst bürokratiearmes Tarifangebot für Menschen mit geringem Einkommen“, so die Sozialdemokraten. Der neue Fahrschein soll „nach dem Vorbild anderer Bundesländer“ auf dem Deutschlandticket basieren und landesweit im Bereich des Schleswig-Holstein-Tarifs gelten.

Derzeit laufen Verhandlungen zwischen Land, Kommunen, Verkehrsunternehmen und dem Nahverkehrsverbund NAH.SH über eine Vereinfachung des SH-Tarifs. Die neuen Fahrkartenangebote und Preisstufen sollen im August 2027 an den Start gehen – gleichzeitig soll nach Willen der SPD auch der Sozialtarif greifen.

Bericht folgt etwa eine Stunde nach Ende der Debatte.

TOP 29:

Antrag der Fraktion der SPD: